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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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839
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Zusatz einiger Tropfen Schwefelsäure sogleich eine schön rothe Farbe.Schweflige Säure zerstört dagegen diese Farbe, die durch die vollkommeneSchwefelsaure, welche die schweflige Saure austreibt, wieder hergestelltwird. Daß die rothe Farbe der Rosen nicht, wie Clarke behauptethat, vom Eisen verrühre, geht daraus hervor, daßGay-Lussac in denweißen Rosen mehr Eisen fand als in den rothen, was auch Cartier(Trommsd. N. Z. VI. 2. S. 42 .), der die Blumenblätter der kor-,xMc» untersuchte, bestätigt hat. Cartier hält das färbende Principder Rosen für grün, welches erst durch eine Säure geröthet sey. Doch konnteer dasselbe nicht darstellen. (Vergl. lVIslvs s^Ivestrir. Die Blumen.)

Diese Rosenblumenblätter werden größtentheils benutzt zur Bereitungdes bekannten Rosenwaffers, welches nicht allein in der Heilkunde An-wendung findet, sondern auch als Lurnsartikel vorzüglich im Morgen-lande sehr beliebt ist, so daß es nebst Roseneffenz und Rosenzucker inbedeutenden Quantitäten aus Kairo ausgeführt wird. Auch Gazypor,ein Ort in der Provinz Bahar am Ganges, ist durch seine Bereitungdes Rosenwaffers berühmt, von welchem bedeutende Vorräthe nach allen-Theilen von Indien gesandt werden. Als gelind adstringirendeS Mittelgeben die Rosenblätter mit Wasser ausgezogen und mit Honig versetztden officinellen Rosenhonig. Auch als sehr empfindliches Reagens ist diegeistige Rosentinctur, aus 1 Th. getrockneter Rosenblätter mit 12 Th.Alkohol durch Maceration bereitet, sehr empfohlen worden von Kastner(Berl. Jahrb. 1819 . S. 381 .) und Pfaff (Analytische Chemie 2teAusgabe I. S. 325 .), indem in der bis zur Farblosigkeit verdünnten TincturSäuren eine schöne rosenrothe, Alkalien eine grüne Farbe hervorbringen;doch ist weder die Tinctur noch das damit getränkte Papier haltbar.(Vergl. noch Chereau in Geiger's Magazin 1817. Januar. S. 17.1

k08» rudra. Die Blumen. Nöthe Rosenblumenblätter.Essigrosen. Damastener Rosen.

Ko8a AsIIio» I-inn. Eilt im mittägigen Frankreich einheimi»scher, bei uns in Gärten angebauter Strauch.

Die bräunlichrothen Blumenblätter von adstringirendem Ge-schmacke. _—, ^

Classe und Ordnung wie bei der vorigen.

Diese Rose ist in Frankreich und den übrigen südlichen Ländern Eu-ropas zu Hause. Sie bildet mit ihren aufrecht abstehenden Aesten einenbuschigen, 2 — z Fuß hohen Strauch. Die jungen Zweige sind mit zahlrei-chen dünnen und kurzen röthlichen Stacheln besetzt; das alte Holz ist fastunbewehrt. Die Blätter stehen abwechselnd auf ziemlich langen runden,mit vielen rothen Drüsen und einzelnen kleinen Stacheln bekleideten Blatt-- stielen, und bestehen aus 5, oder in der Nähe der Blüthen aus z ellipti-schen spitzen am Rande scharf gesägten Fiederblätttden. Der Mittelnerve