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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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kosa (Oleurn)

und die Sägezähne der Blätter, die 2 - 2z Zoll langen Blüthenstiele,die eirunden Fruchtknoten und die Kelchabschnitte sind mit gestielten braun-rothen Drüsen besetzt. Die Blumen sind groß und'bestehen aus fünf,oder durch Füllung aus mehreren, verkehrt eiförmigen, an der Spitzeetwas abgerundeten purpurrothen Blumenblättern mit gelben Nägeln.

In unsern Gärten wird diese Rose mehr der schönen Farbe, alsdes Geruches wegen angebaut, wo sie im Juni und Juli blüht.

Diese Rosenblnmenblätter sind adstringirender als die vorigen. Ge-trocknet müssen sie eine dunkle, sammtartige Purpurfarbe, einen rechtangenehmen Geruch und stark zusammenziehenden Geschmack haben. Derwäßrige Auszug röthet die Lackmustinctur, und giebt mit schwefels. Ei-sen , Leimauflösung, Alkohol, salpeters. Quecksilber, Kalkwasser und orals.Ammoniak reichliche Niederschlage. Cartier (Trommsd. N- I. Vk.s. S. 42 .) erschöpfte die Blätter zuerst durch Wasser, und zog dannmit Alkohol aus, welcher eine gelbgrünliche fettartige Substanz aufnahmvon angenehmem Rosenqeruche, die sich zum Theil verflüchtigen ließ(ein Balsamharz mit ätherischem Rosenöle verbunden).

Als Bestandtheile werden angegeben: eine fette Materie; ein wesent-liches Oel; Galläpfelfäure; eine färbende Materie; Gerbestoff; Eiweiß;Gummi; auflöslicheSalze, kohlens., Phosphors, und salzs. Kali; unauflös-liche Salze, kohlens. und Phosphors. Kalk; Kieselerde, Eisenoxyd. Auf dasDaseyn der Gallussäure schließt Cartier nur aus dem schön schwarzenNiederschlage, den das schwefels. Eisen im Auszuge hervorbringt, der abereben sowohl durch den Gerbestoff hervorgebracht worden seyn konnte, dessenDaseyn der sehr zusammenziehende Geschmack des kastanienbraunen Ertrac-tes, und der starke Niederschlag mit der Leimauflösung außer Zweifel setzt.

Aus den frischen Blumenblättern der Essi'grose wird die Rosencm-serve, aus den getrockneten die säuerliche Rosentinctur bereitet.

Die bei uns in Hecken und Gebüschen sehr gewöhnliche Hundsroselkiora cemina Hn.) ist ihrer Früchte wegen, der Hahnebutten, beliebt.Dieses sind die stehenbleibenden Kelche, deren Wände dicker, fleischigund dunkelroth werden; im Innern sind die wahren Früchte: beinharte,vieleckige, mit sehr steifen Haaren besetzte Akenen, die in eine Spitzeendigen. Nach den Untersuchungen von Bilz (Trommsd. N. 2 - VM-i. S. 65 . und Berl. Jahrb. XXVl. S. 197 .) enthalten die Hahnebut-ten : eine beträchtliche Menge Schleimzucker und Gummi; fettes Oel;Gerbestoff; Mpricin; Harz von doppelter Art; Citronsäure; Faser;Wanzenleim; einen Eisen grünenden und bräunenden Stoff; Spurenvon ätherischem Oele und einige Salze.

*? 40 SÄ. Das Oel. Roseydl.

Ein Destillat aus den Blumenblättern der käosa W05ebataIstnn., eines orientalischen kleinen Strauches, im Orient ,bereitet.