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Citronensäure, dabei viel Zuckerstoff, Pflmzengallerte rc., und werdenzur Bereitung des Himbeersaftes und Essigs gebraucht.
kut«. Das Kraut. Raute. Gartenraute.
8uts Ai-svuolens j_iinn. Ein Strauch des'südlichen Euro-pas , bei uns in Gärten gezogen.
Ein bitterlich-scharfes, stark riechendes Kraut, von grünlich-bläulicher Farbe, mit vielfach zusammengesetzten Blättern, dieletzten Einschnitte keilförmig, drüsig. Im Mai und Juni einzu-sammeln, und frisch anzuwenden.
kuls xraveolenr L.inn, Gemeine Raute.
Abbild. Düffeld. Samml. offic. Pflnz. Lief. I. Taf. t9.
Hayne Arzn. Gew. Bd. Vl. Taf. 7.
8^t. rsxual. LI. X. Orcl. 1 . Oeosnclris ?>'IonogvniÄ.
Orcl. nalural. UutScere.
Die gemeine Raute wächst als ein kleiner niedriger Strauch inNordafrika, Alerandrien, Mauritanien, im südlichen Europa, alsSpanien, Frankreich, Italien, in der Schweiz, Krain und Griechen-land, auf Bergen und felsigen, unfruchtbaren Gegenden. Bei uns wirdsie in Gärten gezogen. Sie liebt einen trocknen etwas sandigen Boden.
Die holzige und fasrige Wurzel treibt einen strauchartigen, aufrechten,harten, cylindrischen, 2-3 Fuß hohen, grünlichen oder aschfarbigen Sten-gel, welcher sich in viele Aeste ausbreitet. Die Blätter sind zerstreut, viel,fach zusammengesetzt, von blaugrüner oder graugrüner Farbe. Die mehroder weniger getheilten oder gespaltenen, keilförmigen, kleinen, rundlichen,stumpfen Blättchen derselben sind auf beiden Seiten glatt, ein wenig dick,laufen am Grunde, vorzüglich die Endblättchen, etwas zusammen, undwerden daselbst schmaler, so daß der mittlere Lappen der Endblättchen bei-nahe herzförmig ist. Die Blüthen bilden am Ende der Zweige Blumen-büschel, sind gestielt und grüngelb von Farbe. Der Kelch ist einblättrig,kurz, fünfspalcig. Die Blumenkrone besteht aus 4—5 eiförmigen Blumen-blättern. Die Frucht ist eine rundliche höckerige Kapsel, aus 4 —5 Fä-chern und Klappen bestehend, mit vielen kleinen schwärzlichen Saamen.
Die Blüthezeit ist Juni bis August.
Das Kraut, welches, ehe die Blumen hervorbrechen, eingesammeltwird, besitzt einen eigenthümlichen, starken, balsamischen, für viele Perso-nen sehr unangenehmen und widerlichen Geruch, der von dem ätherischenOele herrührt, welches in zahlreichen, in allen Theilen des Gewächses vor-handenen Drüsen abgesondert wird. Der Geschmack ist bitter, scharf, et-was gewürzhaft. Diese Eigenschaften zeigen sich bei der wildwachsendenPflanze stärker, als bei der in Gärten gezogenen. Durchs Trocknen werdensie sehr verändert. Das ätherische Oel, welches durch Destillation aus dem
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