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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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Kraute erhalten werden kann, soll in den Saamen reichlicher als inden übrigen Theilen enthalten seyn.

Nach einer Analyse von Mahl (Trvmmsd. I. XX. s. S. 29.) ent-hält die Wein- oder Gartenraute folgende Bestandtheile: ein flüchtiges,gelbgrünliches Odl, von weniger unangenehmem Gerüche als das Kraut,und etwqs scharfem Geschmacke; Eiweißstoff; grünes Weichharz; Ertractiv-stoff; freie Aevfelsäure; thierische durch Galläpfeltinctur gefällte Substanz;schwarzgraues Gummi; eigenthümliches Stärkemehl und Faser.

Um einen kräftigen Auszug aus der Raute zu bereiten, wendet manam besten den Wein an. Durch Ausziehen mit Essig wird der Rauten-essig bereitet.

ZsbaäillA. Der Saume. Sabadillsaamen.

Verström Lsbsöilla ketrri. Eine perennirende chinesischePflanze.

Längliche, runde, spitzige, braunschwarze Saamen, sehr oftin der häutigen gelblichen Kapsel,' von denen drei an einandersitzen, eingeschlossen, von sehr scharfem, ekelerregendem Geschmacke.

Verslrvm 8»bsfliIIa Uelrii. Sabadillgermer. Ungeziefergermec.

Abbild. Düffeld. Samml. offic. Pflnz. Lief. XVi„. Taf. ir.rexual. 61. XXIII. OrU. 1 . ?ol^gsmis IVIonoecis.

Orck. nslursl. tlolcliicess. L6. iVIelsntiiisceae U. 8r.

Diese Pflanze wächst nach D scourtilz (Botanische Zeitung Nr. Z 2August 1825.) in Menge in Meriko, und fast an allen den Küsten, welchedem mexikanischen Meerbusen nahe liegen. (Willdenow hat demnachmit Unrecht China als das Vaterland dieser Pflanze angegeben.) D«scvur-tilz fand sie auf den Antillen in feuchten Hölzern, welche den Fuß derGebirge umgeben, jedoch in geringer Menge.

Die Pflanze ist krautartig und erhebt sich zu einer Höhe von 3 — 4Fuß; der einfache walzenförmige Stengel ist an den Enden schwach gefurcht.Die zahlreichen Blätter stehen sämmtlich, und zwar rosettenförmig, anderWurzel und aufrecht auf dem am Grunde scheidigen Blattstiele. Sie sindwegbreitähnlich, eiförmig-länglich, am Blattstiele herablanfend, an denEnden stumpf, mit 8 —14 einfachen, von dem Grunde des Blattes abste-henden und nach der Spitze zu sich verlierenden, halbcirkelförmigen Nervenversehen. Die Farbe der Blätter ist ein mattes Grün. Unten find sie grau-grün, auf der Oberfläche schwach glänzend. Der Blüthenstengel bildeteineausgebreitete, einfache (?), bisweilen ästige Rispe. Die zahlreichen Blüthensind herabgebvgen, fast hängend, und werden von sehr kurzen , zu 2 - 3vereinigten Stielen getragen. Von den Blüthen sind einige Zwitter, an-dere männlich, von tief purpurschwärzlicher Farbe. Die Frucht besteht ausdrei Kapseln, welche ihrer Gestalt nach den Früchten der Delphinien ähnlich