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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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857
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äußerlich ist der Ladebaum ein kräftiges Heilmittel, und wird vorzüg-lich zu Bädern gebraucht.

saeoliAruin. Zucker.

> Wird aus dem Safte von 8sovk»rum okkoinsnum l^inn.,einer zwischen den Wendekreisen häufig angebauten Pflanze,bereitet.

Ein krystallinisches, weißes, zerreibliches, süßes Derbes, inder Hälfte Wasser und in heißem Alkohol auflöslich. Artmhiervon sind: der.weißeste Zucker (8sccliaruiii sldiUmum), ge-meiniglich Raffinade genannt, mehr rein, und der weiße Zucker(Ssccksrum slbum), gemeiniglich lVIelir genannt, weniger rein.

Lacelisrum okkcinsrum l.i'nn. Das Zuckerrohr.

Abbild. Düffeld. Sammt, vffic. Pflnz. Lief. IX. Taf. 18.49.20«Hayne Arzn. Gew. Bd. IX. Taf. 30 . 31 .

8^ri. rexusl. 61 . III. Orä. 2. Drianüris OiA^nis.

Orü. nstursl. Orsmineae. ll'rib. 8sccliarinese.

Dieses herrliche Gras ist ursprünglich an den Ufern des Euphratsund in Ostindien einheimisch, wird aber seit langer Zeit schon in beidenIndien in großer Menge cultivirt.

, Die perennirende saftige Wurzel bildet dicht verschlungene Rasen,

I aus denen sich mehrere starke, runde, gelenkige Halme erheben. DieDicke derselben beträgt 1 — 2 Zoll im Durchmesser, ihre Hohe 8 , 10 —12 Fuß, je nachdem der Boden, in dem sie gepflanzt werden, günstigeroder ungünstiger für sie ist. Diese Halme sind mit einem lockern, zei-tigen, saftigen Marke erfüllt, und mit einer dichten, festen, glattenund glänzenden Epidermis bekleidet. Die Farbe ist in den verschiedenenSpielarten verschieden, bald grün, bald gelb, bald violett, oder gelbund violett gestreift. Die Blätter, die mit ihrer Basis den Halm schei-denarlig umfassen, stehen zweireihig, werden 4—5 Fuß lang, sind schmalund schneidend. Die Blüthen bilden eine sehr große, ästige, ausgebrei-tete, pyramidalische, aus unzähligen kleinen Blüthen bestehende Rispe,die sich aus der Spitze des Halmes auf einem nackten, glatten, nnge-' fahr 5 Fuß hohen Blüthenstiele erhebt (wie bei unsern Schilfartenn Andem untern Theile des Halms fallen die Blätter bald ab; dann erschei-nen hier an den Gelenken Knospen, die von der Anlage zur Veräste-lung zeugen. Dieser nackte untere Theil des Zuckerrohrs ist es zugleich,in dem sich der Zuckerstoff vorzugsweise ausbildet.

Das Zuckerrohr verlangt einen sehr heißen Himmelsstrich; je näher esder gemäßigten Zone kommt, desto weniger zuckerhaltig wird dasselbe, undwenn es über den 40 ° hinausgeht, so kann es nicht mehr zur Ausscheidungdes Zuckers gebracht werden. Eine merkwürdige Abart des Zuckerrohrs hat