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Lsoeliarum,
am Ende ganz verschwindet, wobei eine warzenförmige halbdurchsichtigeMasse von der Härte des Alabasters zurückbleibt.
Soviel man bis jetzt weiß, verbindet sich der »Rohrzucker mit kei-nem Salz, er verändert aber mehrere Metallsalze, und zeigt desorydi-rende Wirkung, deren schon S. 31. gedacht worden ist. (Versuche vonBüchner und von Vogel in Schweigg. I. Xlll. S. 162. undXlV.S. 224.) Aus schwefelsaurem Kupferoryd wird metallisches Kupfer ge-fallt, mit dem sich zugleich eine braune, in Ammoniak auflosliche Sub-stanz niederschlägt, und in der Flüssigkeit bildet sich eine kleine MengeOrydulsalz. Aus dem salpetersauren Salze wird nichts gefällt, aberes bildet sich Orydulsalz, und kaustisches Kali schlägt Orydulhpdrat mitgelber Farbe nieder. Aus essigs. Kupferoryd wird beim Kochen sehr vielOrydul niedergeschlagen, es wird Essigsaure frei, und die übrigbleiben-de Salzauflösung giebt nach dem Verdampfen ein nicht krystallisirendesMagma. Aus salpetersaurem Silberoryd schlägt der Zucker im Kochenein schwarzes Pulver von noch nicht ausgemittelter Zusammensetzungnieder. Aus Kupfer - und Quecksilberchlorid schlagt er Chlorür nieder,welches sich aus dem Kupfersalze erst beim Erkalten absetzt. Aus Chlorgoldwird ein hellrothes, bald dunkelrvth werdendes Pulver niedergeschlagen.Rose hat gezeigt, daß, wenn man Zucker zu einer Auflösung eines Eisen-orydsalzes mischt, das Eisenoryd nicht vollständig von Ammoniak niederge-schlagen wird. Diese Wirkung des Zuckers, welche der Milchzucker, derHonig, die Manna, und die übrigen Zuckerarten, auch die Schleime äus-sern, beruht auf einer Anziehung des Sauerstoffs, wodurch der Zuckerselbst wesentlich verändert wird, seineCohärenz undKrystallisirbarkeit verliert.
Der Zucker enthält 5,3 Procent chemisch gebundenes Wasser, welchesihm durch Erhitzen bis zum anfangenden Schmelzen nicht entzogen werdenkann. Wird i Lh. Zucker, in Wasser aufgelöst, mit 4TH. sein geriebe-nen wasserfreien Bleioryds vermischt und eingetrocknet, so verbindet sich derZucker mit dem Bleioxyd, und läßt sein Wasser entweichen. Aus dieserwasserfreien Verbindung hatBerzelius das Verhältniß der elementarenBestandtheile des Zuckers bestimmt, und gefunden .' Kohlensioff44,9S; Was-serstoff 6,41; Sauerstoff 42,60. Dieses entspricht ir At. Kohlenstoff(-917,244), 21 At. Wasserstoffs —izi,0ZS) und 10 At. Sauerstoff(^-1000,000); der Zucker erhält demnach die stöchiometrische Zahl0-0 —2048,279, woraus durch Rechnung gefunden werden:Kohlenstoff 44,78; Wasserstoff 6,40; Sauerstoff 48,82.
Der frische Zuckerrohrsaft enthält nach Proust (Geblen's I- RS. 88.): das dem Rum eigenthümliche Aroma; Ertractivstoff; Zucker;Schleimzucker; Gummi; grünes Satzmehl; Aepfelsaure und GyPs.
Der Zucker kann mit Kalktheilen verunreinigt seyn, die man durch denNiederschlag entdeckt, welchen die Oralsäure in der Auflösung des Zuckershervorbringt, oder auch dadurch, daß man den gepulverten Zucker mit ei-nem gleichen Gewichte Salmiak zusammenreibt und gelind erwärmt, wo