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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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863
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LacekAi'um LaZspenuni 863

der etwa vorhandene Kalk Ammoniakdämpfe entwickelt. Man hat auchdem Zucker, um ihm eine bläuliche Farbe zu ertheilen, Smalte zuge-setzt; diese bleibt bei der Auflösung des Zuckers in Wasser zurück.

Dem Zucker aus dem Zuckerrohr, dem Rohrzucker, steht zur Seiteder von Berzelins sogenannte Traubenzucker, der natürlich in denWeintrauben und dem Honig vorkommt, künstlich aber bereitet wirddurch Behandlung von Stärke, Gummi, Rohrzucker, Sägesvähnen, lei-nenen Lumpen n. dergl. mit Schwefelsäure. Der Traubenzucker ist inWasser schwerer auflöslich als der Rohrzucker, schießt sehr langsam unddann noch immer so unregelmäßig an, daß sich seine Krpstallform, dievon der des Rohrzuckers verschieden ist, nicht leicht bestimmen läßt;gewöhnlich bildet er kleine warzenförmige oder halbkugelfvrmtge Massen.Es ist davon 2z mal so viel nöthig, um einem gewissen Volum Wasserdieselbe Süßigkeit, wie von Rohrzucker, zu ertheilen.

Der Zucker findet in der Medicin häufige Anwendung. Sein täglicherGebrauch ist bekannt. In neuerer Zeit hat man ihn zur Aufbewahrung vonFleisch anzuwenden angefangen, indem er, in weit geringerer Menge ange-wendet als von Kochsalz nöthig ist, die Fäulniß verhindert, ohne die Nahr-haftigkeit oder Schmackhaftigkeit des Fleisches zu vermindern.

^Sgeoksi-um. Die Kügelchen. Zuckerkuchen.LöAgpermm. SlMpeN.

Ein an der Lust erhärteter Saft einer unbekannten morgen-ländischcn zu den Ferulen gehörigen Pflanze.

Ein Gummiharz in Stücken, gemeiniglich aus zusammen-hängenden Körnern, außen weißlich-bräunlich, innen weiß undgelb marmorirt, .durch die Wärme der Hand zu erweichen, zähe,fett, von fast knoblauchartigem Gerüche und bitterm schärflichemGeschmacke. _

keruls perrica I.IIIN. Das persische Seckenkraut.

Abbild. Anär. kteps 5 it. 1 . 5 Z 8 .

Lsxusl. Ll. V. vrcl. 2. kentLnäria vig^nia.

Orck. n-ckural. klmdellikerse.

Ist nach Willd enow's Angabe die Mutterpflanze des Sagapens,und mit keruls Ars koeiiüs nahe verwandt. Sie wächst in Persl'en, Me-dien und andern Gegenden des Morgenlandes. Eine perennirende Pflanzemit niederliegenden, mehrfach gefiederten Wurzelblättern, einem etwa 2 Fußhohen runden Stengel, der wenig entwickelte Blätter auf häutigen bauchi-gen Blattstielen trägt. An der Spitze des Stengels ist die Hauptdoldesitzend, 10—20strahlig, und trägt fruchtbare Blumen; die langgestieltenRebendolden, deren Stiele aus einem Punkt mit den Strahlen der Haupt-