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dolde ausgehen, mit unfruchtbaren Blüthen. Die ganze Pflanze von einemder koeUlla ähnlich riechenden Milchsäfte durchdrungen.
Das Sagapen kommt aus Alerandrien und Persien in unförmlichenMassen zu uns, die aus Klümpchen von verschiedener Größe, bis zu dereiner großen Haselnuß, zusammengebacken sind, die theils weißlich, theilsröthlich, theils auch braun und gelb aussehen, mehr oder weniger durch-scheinen, theils mehr spröde und hart, theils weich und zähe wie Wachs,denen holzige Halme, ganze und zerbrochene Saamen beigemengt sind. Ein«sgspenuin in granis kommt sehr selten vor. Es hat einen starken, unan-genehmen, knoblauchartigen, dem des Stinkasands sehr ähnlichen Geruch,und einen ähnlichen, doch nicht so ekeligen, bitterlichen, scharfen, etwas er-wärmenden Geschmack. Beim Kauen hängt es sich an die Zähne, wirdweich, weiß und zergeht endlich. An der Flamme entzündet es sich leicht,und brennt unter Verbreitung eines starken Ra,uches.
Eine ganz schlechte Sorte ist die dunkelfarbige, unreine, undurch-sichtige , mehr übelriechende Sorte, die gewöhnlich in blaue Tücher ein-gewickelt zu uns kommt.
Brandes (Trommsd. N. I. Ik. S. 55.) hat bei einer sehr aus-führlichen Analyse in 500 Th. folgende Bestandtheile gefunden: ätheri-sches Oel 18,667; eigenthümliches (Weich.) Harz 259,550; Halb- (Hart-)Harz, in Aether unlöslich, 11,875; Gummi mit äpfels., schwefelst undPhosphors. Kalksalzen i65,8oo; Traganthstoff 22,400; sauren äpfels.Kalk mit schwefelst Kalk und einer Spur Harz 2,000; Phosphors. Kalkmit einer Spur Traganthstoff 1,575 ; äpfels. Kalk mit schwefelst Kalkund etwas Gummi 2,250; Wasser 25,000; fremde Beimischungen» 21,500. 8. — 506,417. Der Ueberschuß ist dem feuchten Zustande derdargestellten Stoffe zuzuschreiben.
Das Wirksame und Charakteristische des Sagapens scheint in demaufs höchste widerlich riechenden ätherischen Oele (und dem Weichharze?)zu liegen. Der harzige Bestandtheil ist gegen den grimmigen in demSagapen der überwiegende.
Das Sagapen ist durch den Stinkasand und das Mutterharz sogut wie entbehrlich, wird daher auch nur selten gebraucht; es geht al-lein in die Zusammensetzung des Schwefelpflasters ein.
LsKo. Sago.
LöAus Wilia.
8sgur liumpliü >Villcst Mvlukkische Sagopalme.
SpNVN. lVIetrox^Ion 8agus ltaenig.
Abbild. klumpst Herb. 2lmstoin I. I'ast. 17- 18 .
8)-rt. sexual. 61. XXI. Orä. Z. lVlouoecis kkexanüria-
Orfl. natursl. ?slmae.
Nicht diese Palme allein, sondern mehrere aus derselben Gattung (6a-