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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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865
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8a1 marinum — Hler-marum Oarollnai um 66b

' ßU5 klapkia I-sm., die Wein Palme, in Guinea; 8»LU, Kuktu llacg.,

' auf Madagaskar), so wie viele andere Palmen, liefern Sago, oder

j können wenigstens darauf benutzt werde». Doch sind es besonders die

^ Sagopalmen, und am meisten die auf den Molukkischen Inseln wach-i sende und cultivirte Art, die den meisten Sago unsers Handels liefern. .! Die Sagopalmen sind 20-30 Fuß hohe, mannsdicke und nochstärkere Bäume, mit geradem, von mehligem Marke erfüllten Stamme(oder Stocke), der an der Spitze eine Krone von etwa 20 Fuß langemgefiedertem Laube, mit 4—5 Fuß langen Fiebern, trägt. Zwischen denobern Wedeln entwickeln sich die 6 — 12 Fuß langen riöxenästigen, inScheiden eingeschlossenen Blüthenkolben, die aus 8—10 Zoll langen,unten weibliche, oben männliche Blumen tragenden, hängenden Kätz-chen bestehen. Früchte: einsaamige Nüsse, mit ziegeldachartigen Schup-pen bekleidet, dadurch zapfenartig.

Als Sago liefernde Palmen sind noch bekannt: LIals r^lve-lri,

I.. und Lor^pliu uinbraoulii'krs I.. in Malabar und Ceylon; Lorsr-M vomntur I.our. in Cochinchina, Amboina und andern Inseln;

urenr I.., ktioenix fariniker» ttoxb. in Ostindien; endlichnoch mehrere Cycadeen, namentlich Lz-cnr cirvinnalii b,. in Malabarund 6. rsvoletta l.. in China und Japan.

(Siehe S. 77.)

^ *8sl niArimnn. Meersalz.

Wird durch Verdunstung des Meerwassers bereitet.

Weiße, an der Luft feucht werdende Krystalle, von salzigembitterlichem Geschmacke, aus salzfaurem Natron, schwefelsauremNatron, salzsaurer Kalkerde und salzsaurer Talkerde gemischt.

(Siehe bialrum inuristicum. Seite 720.)

1 *8sl l'liermÄl'urn OsrolinAvum. Karlsbader Salz.Wird in Karlsbad durch Verdampftmg des Mineralwassers

bereitet.

! Ein Salz entweder in krystallinischen Stücken oder in Pul-

ver zerfallen, sehr weiß, von bitterlichem salzigem Geschmacke,im Wasser sehr leicht auflöslich. Es besteht aus schwefelsaurem>! und kohlensaurem Natron.

Das Karlsbader Salz wird aus dem unbenutzt abfließenden Mineral-! Wasser des Sprudels gewonnen, welches in eisernen chefäßen, durch dieWärme des abfließenden Wassers selbst, verdampft und auf diese Weise ingroßer Menge gewonnen wird. Die vollständigste Analyse des KarlsbaderDulk's preuß. Pharmak. I. 55