Lsnibuvus
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ten «; Pfund frisches Salveikraut: 1) 2 Pfund 8 Loth dunkelgrünenausgepreßten Saft, bestehend aus s) freier Aepfelsäures l>) Extraktivstoffmit einem besondern thierischen Stoffe und salpeters. Kali z Loth; c)Gummi 1; Loth; <l) grünem Satzmehle 1 Loth, bestehend aus «)grü-,nem Harze 30 Gr. und g) Eiweißstoff 200 Gr. r) 1 Pfund ir Lothnach dem Auspressen getrockneten Rückstand, enthaltend: ->) grünes Harz5; Loth; b) Extraktivstoff z Loth und 100 Gran; c) Gummi iz Lothund 36 Gran; <I) Faserstoff 33 Loth; 3) ätherisches Oel 78 Gran.
Von diesem ätherischen, kräftig, etwas eampherartig riechenden Selewurde aus einem Pfunde trocknen Krautes etwa z Quentchen erhalten.Von dem jungen Kraute destillirt ist es gtün, bald in Braun überge-hend, aus den im Herbste gesammelten Blättern ist es gelb. Nach Proustlaßt das spanische Salveiöl beim Verdunsten den achten Theil Salvei-campher zurück, der sich jedoch nicht eigentlich wie Campher verhält.Die Salvei wird beim innerlichen Gebrauche zur Verminderung der. erschöpfenden Schweiße in hektischen Fiebern rc. am besten in einem ge-sättigten Theeaufgusse verordnet; auch dient sie zu Gurgelwäffern,Zahnpulvern rc. Sie äußert eine große Kraft, thierische Theile vor derFäulniß zu bewahren, und soll in dieser Hinsicht selbst die Chinarindeübertreffen.
Lsmbucus. Die Blumen. Fliederblumen. Hollunder-blumen.
Lsmbuon, niAl-a Ein durch ganz Deutschland sehr
häufiger Baum.
Die blühenden Afterdolden, mit weißen, einblättrigen, fünf-lappigen Blumenkrvnen, mit einem sehr kleinen fünfzähnigenKelche, einen etwas narkotischen nicht unangenehmen Geruchaushauchend, und bei trocknem Wetter einzusammeln.
SambuLu, nigr» Hn. Der gemeine oder schwarze Flieder.
Hollunder.
Abbild. Düffeld. Tamml. offic. Pflnz. Lief. V. Taf. 17.
Hapne Arzn. Gew. Bd. IV. Taf. 16.
8v^i. sexual. LI. V. Orü. z. kenlsnclria Irigz-m».
Ooä. nalural, Laprifoliacsae.
Der Hollunder wachst leicht in jedem Erdreich, obschon er einen etwasfeuchten Boden vorzieht. Er findet sich durch ganz Deutschland, überhauptin den meisten Ländern Europas, auch im nördlichen Asien. Das zierlicheLaub desselben, so wie die artigen, weißen, nicht unangenehm riechenden Blu-men gewähren bei dem dunkeln Grün der Blätter einen schönen Anblick.
Der Hollunderbaum erhebt sich zu einer Höhe von 8 —is Fuß unddrüber. Die Rinde desselben ist aschfarbig, das Holz weiß und zerbrechlich;