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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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877
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6anAui8 Orsvonis 787 ,

ssnZurs Orseom'g. Dkftchwblllt.

Wird aus verschiedenen Bäumen Ostindiens, vorzüglich auSL «Ismus Oi-sco Willst. gesammelt.

Ein schwarz-purpurfarbiges, undurchsichtiges, glänzendes, beimgröblichen Zerreiben sehr rothes Harz, von zusammenziehendemGeschmacke, roth färbend. Verwerflich ist das, was in Kuchenvorkommt; man nehme das in kleine Kugeln oder Cylinder ge-formte, mit verdorrten Blättern umwickelte.

Das Drachenblut kommt im Handel in verschiedener Gestalt vor, unddiese Verschiedenheit rührt gewiß zum größten Theil von den verschiedenenWanzen her, von welchen es gewonnen wird.

6alamus Oraco Willst., der Drachenblutkalmus (Düffeld. Samml.XVIs. z. 4.; Hayne lX. 3.), ist ein kleiner in Ostindien wachsender Baumts^rt. sexual. 61. Vl. Orst. j. Hexanstria Vlonog^nls. Orst. nslural. ?almas.). Aus den mit einem rothen harzigen Safte angefüllten Früchten-dieses Baumes wird das Drachenblnt als eine von selbst ausschwitzende er-härtete Masse oder dadurch gewonnen, daß diese Masse durch Stampfen oderstarkes Rütteln von den Früchten getrennt und nachher in der Wärme zuKugeln geformt wird. Oder man setzt auch wohl die Früchte den Dämpfendes kochenden Wassers aus, um den Saft herauszuziehen, der alsdann mitStäbchen abgekratzt, und in Beutel gethan wird, die aus Schilfblätternzusammengesetzt sind, denen, sobald der Saft darinnen ist, durch Bewickelnmit einem Faden eine gegliederte Form gegeben wird, und die man alsdannin der freien Lust so lange hängen läßt, bis der Saft erhärtet ist. Eineschlechtere Sorte wird durch das Auskochen der zerquetschten Früchte, dieschlechteste aber dadurch gewonnen, daß man den übrigen Rückstand zu Ku-chen formt.

Orscsena Oraco Oinn., Drachenblutbaum (Hayne IX. 2. Düffeld.Samml. XVII. 1. 2. und Brandes's Archiv XXV. 1828. S. 183.), eingroßer Baum auf den canartschen Inseln (8/st. sexual. 61. VI. Orst. 1.Üexanäria Monogz-nia. Orst. natural. /kspüostelese K. ür. s^sparsgi

Von diesem kommt nach Vire y (Buchn. Repert.XXVll.S. 94.)das indische Drachenblut.

ktterocarpus vrseo Willst. Amerikanischer Flügelfruchtbaum (Hapneix. 9.), lu Südamerika; und ?terocsrpussanta1inus Istnn., Sandelholz-baum, in Ostindien und auf Ceylon einheimisch (beide 8^si. sexual. 61.XVII. Orst. 4. Vttastelpbis Oecanstria, Orst. rialural. Oeguminosae ). Vondiesen Bäumen wird aus den Rissen oder Einschnitten in den Stamm einrother Saft erhalten, der gleichfalls als Drachenblut in den Handel kommt,Meiches auch ferner von Oaibergl» monstaria in Ostindien, so wie von ei-nigen Krotvnarten erhalten werden soll.