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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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Zaxo

Dieser Baum ist auf Ceylon, im Königreich Golkonda, aufTimorundden benachbarten Inseln einheimisch. Aus der Rinde des Stammes wirddurch Einschnitte Drachenblut gewonnen. Das Holz desselben ist das rotheSandelholz, und wird entweder in viereckigen, von außen schwärzlichen, in-wendig blutrothen, schweren, festen Stücken, die eine sehr faserige und merk-würdige Lertur haben (denn die Fasern bilden Lagen, die sich abwechselnddurchkreuzen, so daß sich das Holz, wenn es der Quere nach gespaltenwird, in 2 Stücke theilt, deren Endflächen gleichsam in einander eingrei-fen, und daß, wenn man mit dem Hobel darüber hinfährt, die Oberflächeabwechselnd glatt und aufgerissen erscheint), oder in Raspelspahnen (Soobr,karurs ligni 8snta!i rubri, I-igrium 5snl->Ii rukruin rsrpslum) zu uns ge-bracht. Das Holz hat einen schwachen Geruch und geringen zusammenzie-henden Geschmack. Man zieht das hellrothe Harz dem dunkelrothen vor.

Pelletier hat über dieses Holz Versuche angestellt. Wasser zeigtnur geringe Wirkung auf das Holz. Der rectificirte Weingeist wirkt stär-' ker auf dasselbe, entzieht ihm jedoch nicht alle Farbe. Der aufgelöste Stoffbesitzt die allgemeinen Eigenschaften der Harze. Er löst sich kaum in kal-tem, leichter in kochendem Wasser, sehr leicht in Alkohol, in Aether, in derEssigsäure und in den Alkalien auf. In den fetten und ätherischen Selenist er unlöslich, ausgenommen im Lavendel- und Rosmarinöl, was ein sehrsonderbarer Charakter desselben ist.

In der Medicin wird von diesem Holze höchstens noch zu Zahnpulver»,desto häufiger aber in der Farbekunst Gebrauch gemacht.

8spO äoiN68tl6U8. Hausseife.

8spo Iffi8panicu8 «U>U8. Weiße Spanische Seist.

Wird aus Natron und Olivenöl in chemischen Fabriken dessüdlichen Frankreichs und Spaniens bereitet.

Eine weiche, weiße, schlüpfrige Masse, in rectificirtem Wein-geiste völlig auflöslich, in Wasser mit trüber, schaumiger Auflö-sung, aus den oben genannten Stoffen, nämlich dem in Slearin-und Elainsäure verwandelten Oele, bestehend. Sie sey ohne ran-zigen Geruch, immer trocken und leicht zu pulvern.

Die Bereitung der Seife scheint schon einige Jahrhunderte vor ChristiGeburt beiden Hebräern und wahrscheinlich auch bei andern Völkern desMorgenlandes bekannt gewesen zu seyn, doch ist dieses noch zweifelhaft.Sicherer ist die Angabe, daß die Seife zuerst im ersten Jahrhundert derchristlichen Zeitrechnung bekannt geworden sey, denn das Wort Seifeq'-r-rwi,) kommt zuerst in den Schriften des P linius, welcher im ersten,und des Galen, welcher im zweiten Jahrhunderte lebte, vor, und wirdwohl nicht mit Unrecht von dem alten deutschen Worte Sepe hergeleitet.