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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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896
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liche Farbe, einen ebenen etwas glänzenden Bruch und läßt sich nichtgut zerreiben.

Das aleppische Scammonium schmilzt in der Hitze, und sein Pulververeinigt sich beim Kochen mit Wasser; das smyrnische, dessen Pulver beimKochen sich nicht vereinigt, sondern krümlich wird, schmilzt nur unvollkom-men in der Hitze. Die geistige Tinctur röthet das Lackmuspapier, welcheEigenschaft sie aber mit den mehresten geistigen Auflösungen der Harze ge-mein hat. Mit Wasser zerrieben bildet das Scammonium eine schmutziggrünlichgelbe Milch; in Kalilauge lost es sich auf; beider trocknen Destil-lation liefert es ein braunes sehr saures Wasser, leichtes, schwärzliches Lelund dichte, schwarze glänzende Kohle, welche nach dem Einäschern kohlens.Kali, kohlens Kalk, Alaunerde, Kieselerde und Eisenorpd liefert.

Bouillon Lagrange und Vogel (Trommsd. I. XIX. 2.S.133.) haben das Scammonium zerlegt, und darin gefunden: gelbes, durch-scheinendes und zerreibliches Harz, leicht in Weingeist löslich, 6v; GummiH; bittern Ertractivstoff, in Wasser und Alkohol löslich, 2; vegetabilische»Rückstand und erdige Theile (Sand) 35. 8. — icm. Das Mengenverhält-niß zeigte sich aber auch verschieden nach Beschaffenheit der untersuchten Sub-stanz. Das smyrnische Scammonium enthielt: braunes durchscheinendesHarz, schwieriger zu zerreiben, 2g; Gummi 8; bittern Ertractivstoff 5;vegetabilische Ueberreste u. s. w. 58. 8. —100.

Dieses Gummiharz, ehemals auch Oisgr^-lium genannt, ist ein äußerstheftig wirkendes, drastisches Purgirmittel, dessen Anwendung Vorsichterfo-dert, aber auch beinahe ganz aufgebort hat, indem auch das beste Scam-monium dem Wurmfraße unterworfen ist, wodurch die harzigen purgirendeuBestandtheile in größerem Verhältnisse zurückbleiben, es also sowohl dadurch,als durch die häufigen Verfälschungen ein unsicheres Mittel wird.

Seill«. Die Wurzel oder Zwiebel. Meerzwiebel.

Lcilla rvaritimK stiinn. Eine ausdauernde im mittägigenEuropa häufige Pflanze.

Die weißlichen an der Basis öfter röthlich werdenden, bis2 Zoll langen und breiten, i — 2 Linien dicken Schuppen derZwiebel, von sehr scharfem Geschmacke. Es kommen auch dieganzen nicht getrockneten, mit einer braunrothen Oberhaut be-kleideten, von einem schleimigen sehr scharfen Safte strotzendenZwiebeln vor.

8cills maritim» I.inn. Gemeine Meerzwiebel.

Abbild. Dnsseld. Samml. vffic. Pflnz. Lief. l. Taf. 2.Guimpel u. Schlechtend. Abb. Taf. 13.

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