Leoals
Lolinuni
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Fötus länger zu erhalten. Daher wird, wenn die Umstände nicht günstigsind, die Geburt durch einen ungewöhnlichen Widerstand verhindert wird,das Kind seines Lebens beraubt, indem die Circulation des Blutes inder Nabelschnur unterbrochen wird, woraus denn auch erklärlich ist, daßder ausgetriebene todte Fötus dunkel gefärbt erscheint, wenn man auchsichere Kennzeichen hatte, daß das Kind einige Stunden vorher, ehe dasMutterkorn gegeben wurde, noch gelebt bat. Diese Ansicht wurde nochdurch die Wirksamkeit dieses Mittels in Hemmung der Gebärmutter-blutslüsib bestätigt, worin nach des Vers. Meinung auch der Hauptwerthdesselben besteht; er fürchtet dagegen, daß es selbst nach den Regeln derKunst angewendet häufiger nachtheilig als von guter Wirkung seyn werde.
*86cal«. Das Mehl. Roggcnmehl.
Leeslo ceresls luinn. Gemeiner Roggen.
Die Saamen des Roggens geben beim Mahlen des Getreides Mehlund Kleie; ersteres wird in pulveriger Gestalt aus dem Kerne, die letz-tere von der dünnen Schale oder Hülse abgesondert. Das Mehl enthältStärkemehl, Pflanzenleim, Pffanzeneiweiß, Kleber, Schleimzucker, undfindet bekanntlich als Nahrungsmittel seine hauptsächlichste Anwendung.(Vergleiche llorckeum.)
"Lelinum. Die Wurzel. Silgewurzel.
8eliinim pslustre Moencli. Sumpfsilge.
SpNVN. 8 elinuni paluslre 6 inn. Ich^sselinum paluskre klofili».
Abbild, klar» Osnio. Dab. 257.
8 )-!«. sexual. 61 . V. Orä. z. ?entsnür>a Oig^nis.
Orck. nslural. tlmbellissrae.
Eine in Deutschland und Rußland auf feuchten Waldwiesen, anGräben, in Gebüschen häufige, jährige Pflanze, die aus einer gelblich-^ weißen, milchenden, ästigen Pfahlwurzel einen oder mehrere z — 6 Fußhohe, aufrechte, gefurchte, kahle Stengel mit abstehenden Besten treibt.Die im Umfange dreieckigen Blätter sind drei - und mehrfach gefiedert,
! die Vlättchen eirund, tief fiederspaltig, mit lineal - lancettlichen, spitzen»der stumpflichen, am Rande etwas scharfen, an der Spitze knorpeligenLappen; die Wurzelblätter langgestielt, der Blattstiel oberhalb tiefge-nmit; die obern Blätter weniger zusammengesetzt, auf häutigen, zusam-mengerollten, länglichen Scheiden sitzend. Die großen vielstrahligen Dol-den mit weißen Blumen, mit reichblättrigen allgemeinen und besondernHüllen. Die Früchtchen länglich, vom Rücken her zusammengedrückt,i auf dem ziemlich converen Rücken mit 5 fadenförmigen Rippen (derenbeide seitliche schwächer) und 4 Striemen; die 2 Striemen auf der Fugefind unter der Haut des Pericarpes verdeckt.
Die ganze Pflanze, besonders wenn sie noch in der Blüthe ist, führteinen milchartigen, zähen, bittern Saft, und hat einen betäubenden Geruch.