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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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906
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go6 Lonega

Vorzüglich die Wurzel hat einen fast brennenden Geschmack.' Die Lapp-länder bedienen sich daher derselben zum Kauen statt des Tabaks, unddie Nüssen setzen sie den Speisen statt des Ingwers zu. Auch als Heil-mittel gegen Krämpfe und Epilepsie ist sie in neuerer Zeit von Rußlandaus empfohlen worden. Nach einer Analyse von Pe schier (Trommsd.Laschend. 1828. S. 71 .) enthält dieselbe: ätherisches O,el; fettes Oel;klebriges Harz; etwas Chlorophyll; Gummi; Farbestoff; eine eigenthüm-liche Säure (Selinsäure); Pbosphorsäure; Kalk und Faser. DieScliu-säure bildet krystallinische Büschel, ist in Aether, Alkohol und Wasserauflvslich, schmeckt angenehm sauer, und bringt in Quecksilber -, Jink-und Eisensalzen weiße, in Salpetersäure auflvsliche, in Silber- und Ba-rytsalzen nur zum Theil in Salpetersäure auflvsliche Niederschlage her-vor; auf Kalk-, Talkerde-, Kupfer- und Antimonsalze hat sie aber keineWirkung. Mit Kali und Natron giebt sie gelatinartige weiche Verbin-dungen, welche an der Luft unverändert bleiben; die mit Ammoniakbildet nach geraumer Zeit Würfel.

Senogs. Die Wurzel. Senegawurzel.ko!)sgala 8snsȀ Hn. Eine ausdauernde Pflanze Virgi-nicns und Pcnnsylvaniens.

Eine fast walzenförmige, etwas ästige, oberhalb höckerige,gekrümmte, in den Krümmungen durch einen Kiel bezeichneteWurzel, mlt gelblichbrauner Oberhaut, innen weißlicher RindeUnd Holze, von scharfem stechendem Geschmacke.

kol)5gala 5 enega Oinn. Giftwidrige Kreuzblume. Senegapflanze.

Klapperschlangenwurzel.

Abbild. Düsseld. Samml. offic. Pflnz. Lief. XII. Taf. 12.

sexual. 61 . XVII. Orcl. 3 . Qisilelplii'a Octsnäri'a.

Orä. nsiu.sl. ?eäi'oulsres luss. gen, ?ol)-galese suss. ^nn. ü. Mus.Die Senegapflanze ist in Wäldern in verschiedenen Gegenden Nord-amerikas einheimisch.

Die Wurzel ist perennirend, und besteht aus starken, holzigen, we-nig ästigen, knotigen, gelblichgrauen Fasern. Aus ihrem etwas verdicktenkurzen und abgestutzten Wurzelstocke kommen mehrere aufreckte, ungefähreinen Fuß hohe, krautartige Stengel hervor. Die Blätter sind abwech-selnd, lancettförmig, nach beiden Seiten verschm alert, ganzrandig undglatt; sie werden nach der Spitze zu größer, so daß die untersten kaumeinen, die obersten 2z — z Zoll in der Länge erreichen. Die kleinen sitzen-den Blüthen bilden iz — 2 Zoll lange dichte Sichren an der Spitze derStengel. Der Kelch aus 5 Blättchen, deren z äußere klein, oval, stumpf,die beiden seitlichen und innern groß, flügelförmig, rundlich und kaumlänger als die Krone sind. Die beiden obern Blumenblätter längst«stumpf, unterhalb der Mitte auf einer Seite bauchig, weiß; der Kiel (die