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hin, daß diese Blätter von der 6s«i« acutifol!« (Hayne IX. gv.; Düsseld.Eamml. XVIU. 7 .), welche Cassia gleichfalls in Oberägypten wächst, ab-stammen, deren Blättchen kurzgestielt sind, hautartig, lancettförmig, gegendie Basis ungleichseitig, gegen die Spitze verschmälert, lang stachelspitzig,ganzrandig, dem bewaffneten Auge mit etwas knorpligem Rande, und aufbeiden Flächen, vorzüglich unterhalb, mit sehr kurzen Haaren besetzt erschei-nend. Das Vorkommen dieser Pflanze scheint sich sehr weit auszudehnen,denn Forskäl bemerkt, daß diese Sorte Sennesblätter, welche von H a-gen und Pfaff auch unter dem Namen der mochai scheu oder arabi-schen aufgeführt werden, aus der Umgegend von Abu - Arisch alljährlichi»-großer Menge nach DSjida — welches bei Mecca liegt — gebrachtwerde, uud eben dieselbe sey, welche man in Kairo 8em>» IVIeccssnenne. Havne meint nun, auf eine Bemerkung Nectvur' s gestützt, daßin der neueren Zeit diese SenneSblätter von den Schiffen in den Seeplätzendes rothen Meeres aufgenommen und nach den vstindischen Besitzungen derEngländer geführt, von dort auS aber wieder nach Europa geschickt werden,und hier unter dem Namen der indischen vorkommen, wenn sie gleich ihreAbstammung nicht Ostindien, sondern Arabien und Oberägypten verdanken.Die abweichende Art der Verpackung lasse zwar auf einen andern Ort derVerpackung, aber nicht auf einen andern ihrer Abkunft schließen.
Diese unter so verschiedenen Namen vorkommenden SenneSblätter ste-hen den alerandrinischen weit nach, und dürfen daher nicht angewendet wer-den; sie gehen durch den Handel nach Polen und Rußland.
In Nordamerika werden die Blätter der marpländischen Cassia (6-irria-»arzckLnäicA Oinn. sDüffeld. Sammt. X. 10 .)) gebraucht. Die Blättchendieser Cassia sind länglich, stumpf, mit einem seinen Spitzchen (muero), aufder obern Seite dunkelgrün und glatt, auf der untern blaß, mit einzelnenzarten Haaren auf den Nerven und am Rande. Sie sind statt der aleran-drinischen SenneSblätter empfohlen worden, und sollen diesen an Wirksam-keitnicht nachstehen (Hufeland'S Journ. 1823. Z. S. I 2 g>; Buchn. Repert.IX. S. 97 .; Horn's Archiv 1824. Jul. Aug. S. 28.).
In Rücksicht des Einsammelns der SenneSblätter ist im AllgemeinenFolgendes zu bemerken. Man erntet im Jahre zweimal. Die erste Ernte,welche mit dem Aufhören der Regenzeit ihren Anfang nimmt, und vondem Ausgange des Juni bis zum Anfange deS Septembers dauert, ist diereichste; die zweite, welche im April gehalten wird, ist viel weniger ein-träglich ; das Einsammeln selbst, so wie das Zubereiten, erfodert nicht vielMühe. Man schneidet die Gewächse ab und trocknet sie auf den Felsen ander Sonne, wozu wenig Zeit erfoderlich ist. Hier wird zuweilen schon vonden Barabras die 8ens guedell^ (Larria lanceolsls) mit dem ^.rguel zu-sammengemengt, die 8ens üelleä^ (LL58I» vkovsls oder vielmehr ok>lu5»ta)wird erst in den Niederlagen zu Svene, Darao, Eschnech, Kenne», s. w.darunter gemengt, weil die Barabras, die dieser mancherlei üble Wirkungzuschreiben, zu gewissenhaft sind, sie mit in den Handel zu bringen. DerDulk'S prenß. Pharmak. f. 58