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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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Die durch Bether und Weingeist erschöpfte Rinde gab an das Was-ser, womit sie gekocht wurde, noch etwas Harz, Acpfelsäure und saurenäpfels.Kalk, an die Salzsäure, die dann angewandt wurde, orais. Kalk,und endlich an die Kalilauge Ulmin ab.

Nach dieser Analyse enthält die Simarubarinde: 1) eine harzigeMaterie; r) ein flüchtiges, den Geruch der Benzoi-säure habendes Oel;3) salzs. Kali; 4) ein Ammoniaksalz; 5) Aepfelsäure und Spuren vonGalläpfelsäure; g) Quassln; 7) äpfels. und orals. Kalk; 8) einige Mi-neralsalzes Eisenoryd und Kieselerde; 9) Ulmin und Holzfaser.

Die Simaruba wird gegen Diarrhöe und Ruhr in Pulvergestaltoder paffender im Aufgriffe oder auch in der Abkochung verordnet; instarker Dosis erregt sie Erbrechen und lästige Schweiße.

8inapi8. Der Säumen. Schwarzer Senfsaamen.

Linspiz rnKi-a s^inrr. Eine einjährige überall angebautePflanze Europas.

Kleine, kugelrunde, braune, sehr scharfe Saamen. Sie müs-sen nicht mit den Saamen der Brassicaarten, welche größer undweniger scharf sind, verwechselt werden.

Linapis nigrs Hn. Schwarzer Senf.

Abbild. Düsseld. Samml. offic. Pflnz. Lief. XM. Taf. 22.

Hapne Arzn. Gew. Bd. Vlll. Taf."4v.

8^st. sexual. 61. XV. Orcl. 2. lleirsst^nsmia 8-liquora.

Orst. nalural. Oruvikeras.

Der schwarze Senf wächst fast in ganz Europa, die nördlichen Theileausgenommen, an feuchten Orten und an den Ufern der Flüsse.

Diese Pflanze unterscheidet sich leicht von dem weißen Senf (8>»a-pis alba. Siehe Lruca.) durch das dunklere Grün, durch die immerkahlen Stengel und Blattstiele, ferner durch die obern Blätter, die im-mer einfach sind, lancettförmig gezähnt, die blüthenständigen gauzrandigoder an der Spitze gezähnt; durch die kahlen Blumenstiele, die sich nachdem Verblühen nur wenig verlängern; durch die längern, in jedemFache 4—ssaamigen, kürzer geschnabelten kahlen Schoten. Die Säu-men sind etwas plattgedrückt, mit concentrischen Strichen bezeichnet,braunroth oder schwärzlich, von bitterlichem sehr scharfem Geschmacke,und zerrieben von einem reizenden niesenerregenden Gerüche.

Die Vermengung dieser Saamen mit Kohlsaamen ist leicht zu entdecken.

Thibierge cTrommsd. N. I. IV. 2. S. 250.) erhielt bei derDestillation des SenfsaamenS mit Wasser ein milchiges Destillat und etwasätherisches Oel von goldgelber Farbe, scharfem und brennendem Geschmacke.Letzteres ist, so flüchtig, daß es, wenn man es ein wenig schüttelt, einenso durchdringenden Geruch verbreitet, daß es unmöglich ist, an dem Orte