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Rüstung auf Eisenplatten muß 2-Zmal wiederholt werden, indem manSorge trägt, sie immer weniger und weniger zu erhitzen, und die Blät-ter immer sorgfältiger zu rollen. Bei einigen sehr geschätzten Theesor-ten muß jedes Blatt einzeln gerollt werden.
Ist der Thee auf diese Art vorbereitet und vollkommen ausgetrocknet,so wird er, bevor man ihn in Schachteln oder Kisten verschließt, mit ver-schiedenen Pflanzen wohlriechend gemacht. Die Kenntniß dieser Gewächseist für die Europäer ein Geheimniß gewesen, jetzt weiß man aber, daß dieChinesen zu diesem Zwecke die Blüthen der 01 «» irsgran! (Düsseld. Samml.IX. -i.), der L-lmellia Ssssngn» Dkunb., vielleicht auch der seit einigenJahren in unsern Gärten eingeführten Theerose benutzen. Zum Auslegender Theekisten brauchen die Chinesen die Blätter einer Pflanze, die manbald einer «ciismine», bald einer Palme zugeschrieben hat. Lambertglaubt, daß sie von einer unbeschriebenen Art von ?Karu 5 abstammen, dieer ?. okstcinslir nennt, aber freilich nie mit Blüthen sah.
Der feinste Thee, der aus den jüngsten Blättern bereitete, heißt beiden Chinesen Oung tieng (Thee des Drachenbrunnsns). Dergewöhnlichsteist der M-mg-pian (wohlriechende Stücke). Der IHm-Isn ist grün, underhält seinen Wohlgeruch durch die Blumen derOsn-liou (Olesirsgrsnr).In der großen Tartarei und in Sibirien hat man den Lartogon oder Zie-gelthee von geringerer Qualität. In China werden die Theesorten auchnach den Gegenden unterschieden, von welchen sie kommen, wie aus der vonden Herren KlaprothundAbelRemusat (Buchn. Repert. xxix. S.142 .; Trommsd. N. I. XVI. 2. S. 211.) gegebenen Liste der berühmtestenchinesischen Theesorten zu ersehen ist. Denn sowie unsere Weine in verschie-denen Gegenden verschieden, und mehr oder minder gesucht sind, so ist esauch mir den Theesorten in China, und es läßt sich wohl annehmen, daßdie Theebäume durch Standort, Erdlager, Temperatur rc., so wie derWein, verschiedenen Geruch und Geschmack erhalten. Größe und Formder Blätter, ihr Bau, ihre mehr oder minder behaarte Oberfläche wech-selt, je nachdem die Bäume in Thälern oder auf Hügeln, mehr geschütztoder mehr dem Winde ausgesetzt stehen. Um solche feine Unterschiededer Theesorten im Geschmacke zu erkennen, giebt es Theeschmecker, dievon der Kunst, Thee zu kosten, leben. Die ostindische Compagniezahlt an einen solchen Theeschmecker jährlich 1000 Guineen.
Die im europäischen Handel vorkommenden Theesorten theilt manin 2 Classen ein, in die grünen und schwarzen Theesorten. Die erste-ren sind von grünlicher oder grauer Farbe, schärfer und gewürzhafterals die andern, deren Farbe mehr oder weniger braun ist, welche ei-nen dunkel gefärbten Aufguß geben und überhaupt milder sind. NachOr. Don soll der gewöhnliche schwarze Thee besonders aus den altenBlättern der Diies virickir bestehen, mit Blättern der Lsinsllia 8 SLLN-gus oder oleiker» oder der Öles frsgrsn, vermischt.
Unter den grünen Theesorten werden unterschieden: 1) der Kaiserthee
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