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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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Die Tormeutillwurzel hat nach diesen van Pfaff a «gestellten Versuchen(Spst. d. m-t. mecl. ll. S. 20g.) viel Aehnlichkeit mit demCakechn, istder Bistorte etwas ähnlich, und gehört zu den adstringirenden Mitteln.

Wahl mann (Kastn. Archiv. I. S. 481. und Berl, Jahrb. XXVI. 2.S. 220.) hat aus dem Aufgusse der Tormeutillwurzel auf dieselbe Artwie Braconnot aus dem Galläpfelaufgusse Ellaginsäure abgeschieden.

Meißner (Berl. Jahrb. XX4X. 2. 1827, S, 61.) fand folgendeBestandtheile in 1000 Gran Tormentillwurzel: Mvricin 2; Cerin 5;;Harz 4s; Gerbestoff, mit schwefelst Eisenorydul einen blauen, mit Ei-senchlorid einen olivengrünen Niederschlag gehend, 174; Tormeiikillrvth,in Alkohol leicht, in Aether ziemlich leicht, in Wasser gar nicht auflös-lich, 180;; Tormmtillroth, verändertes, 25z; Ertractivstoff, gummiger,mit einer geringen Menge Gerbestoff und einem pflanzensauren Kalk-salze 4zz; Gummi 282; Ertractivstoff, durch Aetzkali ausgezogen, 77;flüchtiges Oel Spuren; Faser 15»; Feuchtigkeit 64z. 8. — 1008z.

Die Tormentillwurzel wird in Pulverform oder auch in der Abko-chung verordnet; ehemals war auch das Ertract, wovon die Wurzelnden vierten Theil geben, gebräuchlich. Die Wurzel kann auch zumGerben benutzt werden.

Die Wurzeln von alten Pflanzen sollen wie faules Holz leuchten.

"I'oxieoäenäron. Die Blätter. Gistsumachblatter.

kttius i-altiosns I^inn. Ein Strauch des nördlichen Amerp.kas, bei uns in Gärten angebaut.

Dreizählige Blätter, mit eiförmigen, langzugespihten < aus-geschweiften, etwas gezähnten, an der Basis ungleichen, fastkahlen Blättchen. Vorsichtig und nicht mit nackten Händenim Monat Juni und Juli einzusammeln, und mit Vorsichtaufzubewahren. Die beim Austrocknen schwärzlich gewordenenmüssen verworfen werden.

HK»! r-ttliosni 4.INN. Der wurzelnde Sumach.

Abbild. Düsseld. Samml. offtc. Pflnz. Lief. III. Taf. 19.20.

Hayne Arzn. Gew. Bd. IX. Taf. 1.rexusl. LI. V. Orll. z. ?enisnüria Dri'ß^nia.

Orck. natur»I. DorehinlksovAe.

(Vergl. Berl. Jahrb. XIX. 1818. S. 35.1Die beiden Linneschen Arten , Ukur r->clicnn5 und UK. 1 'oxicocle»-äron, werden von den Neueren in eine einzige vereinigt, indem derUnterschied ausschließlich darin liegt, daß Uhur rsckie-nr glatte Blätt-chen hat, diese aber bei UK. IHcollenllro» unten behaart sind.

Der Giftsumach wächst in Canada, Virginien, Carolina, und wirdz —i Fuß hoch; bisweilen soll er eine Höhe von 20—30 Fuß, und seinStamm eine Dicke von fast 4 Zoll im Durchmesser erreichen, indem seine