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I. Band.
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Beschreibende Darstellung des Sonnensystems. 219

nachher große Unruhen und Veränderungen in der Atmosphäre/Stürme/ Gewitter/ Ueberschwemmungen. An Sonnenflecken sehrarme Jahre verlaufen sehr gleichförmig / so 1809 / 10/ tt. (Vgl.auch Neue Analekt. tsten BdeS 4 teS und 5 teS Heft. S. 80.) ImJanuar 1830 stieg die Kälte anfangs sehr schnell; am 5 . Morgensstand das Thermometer in München — 14 ° lt. Aber als gleichhierauf am östlichen Sonnenrand einer der größten erneuertenFlecken erschien und mit ihm sich die Aequatorialzone lichtete/stieg bis zum 9 . das Thermometer bis zu o» k. Am 7 . Febr. hin-gegen zeigte es Morgens — 18 °/ am 2. gar 25 °/ auf Anhöhen

— 27 ° k. und die Sonne hatte in der Mitte nur einige Porenund nahe am Ostrande 4 — 6 der kleinsten unbehoften Ocffnuugenmit höchst sparsamen Fackeln; die Sonncnschcibe hatte dabei einganz düsteres / kugelförmiges Ansehen. (Anal. 6 . Heft S. 3 .) —G. behauptet ferner/ er habe oft an der Sonne eine helle Acqua-torialzone von etwa 30 ° Breite bemerkt; dann warsn außer denbeiden Flcckenzonen meistens alle Gegenden bis an die Pole höchstleise graulich schattirt. In der Regel sei in der Nähe und weitum einen großen Flecken die Sonncnoberfläche völlig ohne Schat-tirung und besonders hell. ES wäre also außerhalb der Fleckenviel mehr Licht aufgehäuft/ als etwa durch ste verloren gehe.Wenn auf der sichtbaren Sonnenoberfläche alle Veränderungenschnell auf einander folgten / werde auch auf der ganzen Erde dieDichtigkeit erhöht/ besonders wenn die feinen Stippen oder Kor-ruptionen viele sehr helle Stellen und lebhafte Veränderungenauf der ganzen Sonnenscheibe, zeigen. So wären im Sommer1825 die Veränderungen auf der Sonne und dabei die Hitze aufder Erde exorbitant gewesen. Zeige die Sonne ein blendendesLicht an einzelnen Stellen / an den Rändern ringsum gleicheSchattirung/ keine oder nur kleine Flecke»/ eine auffallende Ruhe/

— aber an den beiden Fleckenzonen zahlreiche/ weit umher zer-streute/ schwarze Punkte von verschiedener Größe/ so werde unserLuftkreis auffallend erkaltet. So Anfangs Mai 1836 . 1808—iiseien an der Sonne keine Flecken erschienen und diese Jahre hättenkeine außerordentliche Witterung gehabt. Zeige sich weder beson-dere Armuth an Licht/ noch besonderer Reichthum/ keine oder nurkleine und wenig Flecken/ so verlaufe die Temperatur gleich-förmig. (Allgem. Zeitg. v. 26. Juni 1836 . Außerordcntl. BeilageS. 1168 .) — Ungeheuer sei die Menge der Flecke» seit dem Ja-nuar 1836 gewesen. Man dürfe sich demnach über den heißenSommer von 1836 und gelinden Winter von 18^ kaum wun-dern. (Allgem. Zeitg. vom 25 . Febr. 1837 . Außerordcntl. BeilageS. 350 .) Wie wichtig diese Ansicht Herschels und GruithuisenSfür Meteorologie und Landbau wäre / falls sie durch viele / in