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I. Band.
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Beschreibende Darstellung des Sonnensystems. 243

Punkt. Ein von Bianchini im Plato gesehenes/ vorübergehendesLicht erklärt dieser durch Sonnenstrahlen/ die durch ein Loch desWallgcbirges einfielen. Auch gewahrte man einigemale Lichtspru-del/ wandelnde Lichter u. s. w. Gruithuisen^ beobachtete Licht-erscheinungcn/ welche er für ein Aequatorial- und Polarlicht desMondes hält. (Neue Anal. Aen Bd§. 2teS Hft. S- lt). — Abge-sehen von den oben angeführten atmosphärischen Veränderungenhat Hahn von Remplin auf ein monatliches Farbenspiel in dengroßen Flächen hingewiesen/ welches er durch Vegetation erklärt/die mit der Sonne fortrücke. Auch Schröter äußerte stch mehr-mal über Pflanzenwelt und Bewohntheit des Mondes/ und hielt„manche Mondgegenden,für so fruchtbar/ wie die KampanischenGefilde." Ueber gewisse'Konfigurationen/ welche Gruithuisen fürKunstgcbilde hält/ (unter Anderem eine Stadt von 5 StundenLänge/ mit einem dabei liegenden Fort) vergl. KastnerS Arch.Bd. t'und to und Berl. astron. Jahrb. für t 828 und 2 g.

Der größte graue Flecken im Nordosten des Mondes ist dasNare imbrium. Südlich an selbem liegen die Ringgebirge Keplerund KopcrnikuS; in seiner südwestlichen Bucht EratostheneS/ imWesten ArchimcdcS/ AutolyküS/ AristippuS/ Cassini; im NordenPlato/ der Linus iriäis, östlich Aristarch; die südwestliche/ beinahein der Mitte der Mondscheibe liegende Bucht ist der Linus »estuum.Am östlichen Mondrande liegt der Oce->nus xroccllsrum und in ihmdas Ringgebirge Galilei; an ihm/ fast am Rande Grimaldi/ Ric-cioli/ Hevcl. In der nordwestlichen Halbkugel liegt das »k»ro-ci-nnil-itis; nördlich von ihm die Ringgebirge KalippuS/ EudoxuS/Aristoteles; nordwestlich PostdoniuS; gleichfalls in der nordwest-lichen Halbkugel/ dem Aequator und Mondrande näher/ liegt daskleine ovale crisium; südlich von ihm KleomedeS. Die d-l-ir!»1'r-lN<;ui>I!tnl!s, Rectaris und d'oecuuäitiitis bilden eine zusammen-hängende Masse in der westlichen Halbkugel/ dieß- und jenseitsdes AequatorS; in und an diesen Meeren liegen Plinius/ Tarun-tiuS/ Langren/ Petavius/ Fracastor/ Cathar/ ThcophiluS rc. Inder südöstlichen Halbkugel liegt das di-u-c uubium; an seinem west-lichen Rande die Ringgebirge Hipparch/ Albategnius/ Ptolemäus/AlphonS/ Arzach/ Purbach/RegiomontanuS / Walthcr; in ihmBullialduS/ Guerike/ LandSberg. Ostnordöstlich vom M->re uubiumliegt das kleine disre dumorum, südlich in ihm Gaffendi. In derNordpolarzone liegen der Liuu- roris, das M»ro kri-oris, die Ring-gebirge Harpalus/ PythagoraS/ Endymion; in der Südpolarzoneungcmein zahlreiche Ringgebirge/ wie Schikard/ Longomontan/Tycho/ MaginuS/ Stöflcr/ ClaviuS/ Maurolykus rc. und die Ket-tengebirge Leibnitz und Dörfel.

II. Die 4 Monde des Jupiter. Ihre Bahnen sind gegen die