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I. Band.
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281
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Entstehung/ Entwicklung u. Untergang d. Weltk. 281

Urstoff des Weltraums durch allmälige Verdichtung desselben, ,und ein hieraus erfolgendes Durchlaufen der verschiedenenNebelfleckformen erklärt: so nimmt Laplace einen Herschel'schenNebelfleck als gegeben, und leitet aus ihm die vollständigeAusbildung unserer Sonne nebst der Entstehung ihrer Planetenund Monde her. Beide grosse Männer stutzen sich auf die imganzen Universum wirksamen Gesetze der Anziehung undVerdichtung. Es leuchtet jedoch eiu, daß aus diesen alleindie Bildung der Welt nicht erfolgen kann, und es wird immerklarer hervortreten, daß neben jenen der Materie überhaupteigenen Erscheinungen, allenthalben auch gestaltende, orga-nisirende Prinzipien nothwendig seien, wo Höheres, alsbloße Aggregate der Materie entstehen soll. Erst dann wirdes-uns klar werden, wie es möglich ist, daß die Weltkörpereine polarische Anordnung ihrer Bestandtheile, daß sie elek-trische, magnetische, Licht- und Wärmeerscheinungen zeigenkönnen, daß sie eine Entwicklung durchlaufen, deren Gangmanchmal verzögert, manchmal beschleunigt, erschüttert und.verändert wird, — mit einem Wort, daß sie Lebenskräfteoffenbaren, welche nie an bloß materiellen Aggregaten wahr-genommen werden. Wir wagen zu behaupten,-daß die Erfah-rung Schritt vor Schritt die hier aufgestellte Ansicht bestät-tigen wird. Zur Erklärung mancher Phänomene reicht bereitsdie Schwere nicht mehr aus, und steht sogar im Widerspruchmit ihnen, wieBessels Annahme von polarischen Kräftenin den Kometen beweist, zu welcher dieser berühmte Gelehrtedurch seine Beobachtungen der schwingenden Bewegung, welchedie Ausströmung des Halley'schen Kometen machte, veranlaßtwurde. (Vergl. den S. 274 angeführten Aufsatz.) Allenthal-ben in der Natur erscheint neben dem Anziehenden, Freund-lichen, ein 'Abstoßendes, Feindliches, — über beiden stehtaber noch das Ordnende und Gestaltende, ohne welches wirnur den blinden, nimmer ruhenden Kampf jener an der Ma-terie haftenden Attraktions- und Repulsionskräfte, nie aberhöhere Formen von Naturwesen, nie Weltkörper, noch weni-ger Weltkörpersysteme, am wenigsten sekundäre Organismenauf ihnen schauen würden.