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Entstehung/ Entwicklung u. Untergang d. Weltk. 283
Gleich in der Nähe des Kometen scheine der Schweif merklichhinter der Richtung zurückzubleiben/ oder mehr zurückgebogen zuseyn/ als es nach der Theorie seyn sollte/ nach welcher die Axe desSchweifes/ da wo sie sich an den Körper des Kometen anschließt/von dem nach der Sonne gezogenen vacUus vccwr berührt werdenmüßte. Besonders aber scheint die Schwächung / welche das Lichtwährend seiner Fortpflanzung durch den HimmelSraum erleidet/für das Dasein einer obwohl feinen/ doch'das Licht trübenden Ma-terie im Weltraum zu sprechen. Olbcrs hat hierüber schöneBetrachtungen angestellt. Er nimmt vor allem das Weltall alsunendlich an. Denken wib uns aber in die fernsten Weiten hin-aus Sonnen über Sonnen / so kann es keinen Punkt am Himmelgebe»/ der nicht einen Stern darböte/ und das ganze Himmelsge-wölbe müßte so leuchtend als die Sonne erscheinen/ wenn dasLicht ganz »«geschwächt zu uns käme. Einen solchen gleichförmigenGlanz beobachten wir nicht/ aber dieses spricht nicht gegen dieUnendlichkeit des Universums/ denn eine ganz geringe Schwä-chung des Lichtes würde die Erscheinungen gerade, so gestalten/,wie wir sie wahrnehmen. Um dieß zu beweisen nimmt Olbcrs/allerdings willkührlich an/ daß das Licht/ indem es vom Sirius zuuns gelangt/ nur um ss«, geschwächt werde/ oder daß zu unsgelangen. Bei dieser Annahme würde das Licht in 84 Sirius-fernen nur noch 2 /,o/ in 654 SiriuSferncn nur noch V<o seinerIntensität haben; in 1842 nur noch 0 /, / in 55-23 — 0 /«» — in19/203 SiriuSferncn nur noch /goo/mo- Hiezu kommt noch dieVerminderung der scheinbaren Größe/ so daß Sterne/ die 554 Si-riuswciten von uns abstehen/ nur mit /ö^/om der Lichtstärke desSirius erscheinen würden. Man setzt den Glanz der Atmosphärebei einer heitern VollmondSnacht etwa auf Z4vv/ovo der Lichtstärkeder Sonnenscheibe. Der Grund des Himmels würde uns nun sohell wie bei'm Vollmond erscheinen/ wenn in 20,000 Siriusfernenein dichtes Gonnengcwölbe den Weltraum schlöße., Sterne inZO/OOO Siriusfernen aber würden nur noch den 700MO Theil desLichtes gebe»/ welches jeder Punkt des Himmels in einer heiternMondnacht hat: das heißt/ das Himmelsgewölbe würde uns ebenso schwarz/ wie in einer Mondlosen Nacht erscheinen/ wenn esgleich in 30/000 Siriusfernen mit dichtgedrängten Sonnen besetztwäre. — Abgesehen hiervon könnte eine solche Verminderung desLichts auch durch Durchkreuzung/ Interferenz der Lichtstrahlenentstehen. (Vergl. Art.Aether in GehlcrSWörterb.n.Bcarb.l.Bd.)Wal; sucht in einer in der ilivlioü,. v»iv. äuin 1830 / S. ll3— 138 ent-haltenen Abhandlung die Dichtigkeit des im Weltenraumc verbrei-teten ActherS zu bestimme»/ und giebt eine Formel für die wachsendeDichtigkeit desselben gegen die Sonne/ so wie er mehrere aus