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I. Band.
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294 Allgemeine Naturgeschichte, in. Buch.

war der Mond darum nicht ;u bringen/ weil bei so kleinen Welt-körpern wie er/ irgendwo eine größere Dichtigkeit in der Näheder Oberfläche sehr überwiegend ifl. Der Mond hat also in derMitte der uns zugekehrten Seite (wie dieß schon Newton behaup.tete) eine beträchtlich dichtere Stelle/ oder (was weniger glaublichifl) er ifl hier erhabener. — G. glaubt/ der Mond sei ein sehralter Planet/ dessen Meer sich in den Weltraum verloren habe.Er müsse einst ein sehr großes Meer gehabt haben/ da sich seineGebirge bis an die höchsten Gipfel zerfressen zeigten. Jetzt seiauch auf der abgewendeten Seite kaum ein Meer vorhanden/ daman noch nie Dünste an den Rändern herüberkommen gesehen habe.Da der Mond wahrscheinlich das Kometen-/ Afleroidcn- undPlanetcnalter durchgemacht habe/ so konnte es ihm auch nie anOrganismen gefehlt haben und fehlen. (Neue Anal. 2teS Hft.S. 18 ff.) — Die große Hartnäckigkeit wit welcher sich die Axen-flcllungen der Planeten behaupten/ glaubt Gruithuisen allein inihrer Rotation zu sinken. Zu diesem Gedanken gab ihm Arago'SVersuch mit der gedrehten Kupferscheibe/ die er frei in der Handhielt/ Anlaß: man muß beträchtliche Kraft anwenden/ um diedoch nur durch die Hand gehaltene Axe der sich schnell drehendenScheibe aus der einmal angenommenen Richtung zu bringen.Die Bohnenberger'schc Maschine stellt diese feste Stellungder Axe eines gedrehten Körpers recht anschaulich dar. — Wasdie Mondenstellung/ und mit ihr ohne Zweifel auch die Stellungder DrehungSaxe des Uranus besonders betrifft (die so ist/ daßsie gar nicht eine zu unserem System gehörige zu sein scheint) someint Gruithuisen/ sie möge vielleicht durch lange gemeinschaft-liche Einwirkung großer Fixsterne/ die nahe in der Fläche derMondbahnen liege»/ bewirkt sein. Es sei. ja sonderbar/ daßSirius/ Beteigeuze/ Capella/ Weg«/ Atair und Canopus nahein der Fläche der Uranus-Mondsbahncn liege»/ und. daß die Flächeder Milchstraße nur wenig/ und zwar bloß durch ihre Krümmungendavon abweicht. (Neue Anal. ttes Hft. S. 4t.)

Ueber Entstehung und allmäligc Ausbildung der Kometen undHerschels und Laplace's Meinung hierüber vcrgl. Gehler'S Wörterb.ster Bd. S. 954.—In Bezug auf Entstehung des Mondes machenwir noch auf 2 Umstände aufmerksam. Vermöge der Rechtläusigkettder Planeten hat jeder Punkt der eben der Sonne zugekehrtenHälfte eines Planeten eine doppelte Bewegung. Einmal bewegter sich in der Bahn von W. nach O./ dann bewegt sich ebenjene Hälfte durch die Rotation von O. nach W./ also in entge-gengesetzter Richtung. Dieselbe ist um so größer/ je weiter derbetrachtete Punkt von dem / in Rücksicht auf die Rotation ruhen-den Mittelpunkte/ z. B. der Erde entfernt ist. Es muß daher