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I. Band.
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Entstehung/ Entwicklung u. Untergang d. Weltk. 298

in dieser der Sonne zugekehrten Hälfte auch irgend einen Punktgeben/ dessen jährliche östliche Bewegung genau gleich der täg.ljchen westlichen ist/ und der daher während der doppelten Be.wegung des Planeten/ als gänzlich ruhend betrachtet werden kann.Dieser Punkt heißt Mittelpunkt der freien Rotation/und seine Entfernung vom Mittelpunkte des Planeten ist gleich0/4/ dividirt durch die Entfernung des hypothetischen ursprünglichenStoßes vom Mittelpunkt/ durch welchen ein Planet seine Rotationerhielt. Diese beträgt bei der Erde 0 /«,^/ die Distanz des ruhen,den Punktes ist also g 7 eich ^ oder «k/s Halbmesser der Erde/fällt also weit außer die Erde'/ zwischen sie und die Sonne. BeimMonde ist sie gleich 200 seiner/ oder etwa so Erdhalbmcsser/ alsoseiner mittlern Entfernung von der Erde. Dieser Punkt fälltdaher für den Mond etwa in den Mittelpunkt der Erde; einetiefe und geheimnißvolle Beziehung desselben zu ihr.—Daß dcrMondder Erde beständig dieselbe Seite zukehrt/ erklärt man daraus/ daßzur Zeit seiner Entstehung / wo er noch flüssig war/ die Erde denihr nächsten Punkt unter allen am stärksten angezogen/ und ihnsich mehr genähert habe/ wodurch die Oberfläche des Mondes dieGestalt eines Ellipsoids erhielt/ dessen kleinste Axe die RotationS-axe/ dessen größte gegen die Erde gekehrt war. Hätte auch dörprimitive Stoß / welcher dem Monde seine Bewegung gab/ seinedrehende und fortschreitende Bewegung nur nicht zu sehr Verschic.den gemacht/ so würde durch die Anziehung der Erde die großeAxe des MondellipsoidS / welche sich jeden Augenblick von derRichtung nach dem Erdmittelpunkte zu entfernen strebt/ immerwieder in ihre frühere Lage zurückgebracht/ wie ein schwingendesPendel/ so daß also der Mond eine wahre Libration mache) die abersehr gering sein muß/ da sie noch nicht beobachtet werden konnte.

Wir haben schon einmal der merkwürdigen Zunahme derPlanetcnentfernungcn von der Sonne nach einem bestimmte«Gesetz gedacht. Setzt man die Entfernung desMerkur — 4/ so ist jene vonVenus — 4 3 — 7

Erde — 4 -j- 3 x 2 — 10

Mars — 4 3 x 4—16

Asteroiden — 4 -j- 3 X 8 — 28

Jupiter — 4 -j- 3 X 16 — 52

Saturn — 4 -s- r x 32 --- ioo

Uranus — 4 ss- 3 X 64 — 196 .

Die Lücke/ welche vor der Entdeckung der Asteroiden zwischenMars und Jupiter bestand/ stel schon Kepler auf/ und erwecktedie Vermuthung/ daß in jenem Raum noch einer oder mehrerePlaneten vorhanden wären; eine Vermuthung/ die durch Ent.