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I. Band.
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J04 Allgemeine Naturgeschichte. III. Buch.

2) wenden wir nothwendig immer das auf der Erde Vorkom-mende als Maaßstab und Vergleichungsmoment auf jene Fernenan, was gewiß nicht weit ausreicht, da schon der Erdenmondsich so verschieden von der Erde ausweist; 3) würde sogareine genauere Kenntniß der physischen Beschaffenheit der Welt-körper uns in dieser Beziehung nur wenig nützen, weil durchdie Verschiedenheit der Modalitäten auch die Zahl dermöglichen Organisationsweisen unendlich vergrößertwird. Jedoch kann man, wie wir glauben, behaupten, daß diesekundäre Organisation eines jeden Weltkörpers einen eigen-thümlichen Charakter trägen wird, weil sie eben der höchsteAusdruck seiner speziellen Beschaffenheit ist. Dann wird mannach der Konformation der ganzen uns bekannten Natur ver-muthen dürfen, daß, so wie die einzelnen Weltkörper inmannigfachen Verbindungen und Beziehungen die Welt bilden,auch ihre sekundären Organisationen ein Verhältniß gegen ein-ander haben und alle zusammen die sekundäre Weltorganisationdarstellen werden. Die Natur ist wie gesagt, ein Organismus,welcher aus unendlich viel kleinern besteht, und ihre einzelnenGlieder sind stufenweise größern Kategorieen untergeordnet.Jeder Weltkörper gehört demnach einem nächsten Systeme an,welches selbst nur wieder ein Theil eines größern ist, dasseinerseits zur Zusammensetzung eines noch größern beiträgt.Jedes Thier, jede Pflanze ist ein Theil ihrer Species, dieseein Theil ihrer Familie, diese ihrer Klasse, letztere ihres Reiches.Die ganze sekundäre Organisation eines Weltkörpcrs dürfteals ein Theil der sekundären Weltorganisation anzusehen sein,wie er selbst als ein Theil der primären. Man. kann, denke ich,von einer Fauna oder Flora der Erde, des Mars, des Sa-turn so gut sprechen, als von einer amerikanischen oder au-stralischen, und wie letzter» bestimmte Charaktere eigen sind,so wird auch der sekundären Organisation der Erde im Ver-gleich mit andern Weltkörpern ein solch allgemeinerCharakter zukommen. Die Kategorieen der sekundären Orga-nisationen werden also in ähnlicher Art aufsteigen, wie jeneder Weltkörper selbst. Wie auf der Erde nichts gänzlich iso-lirt steht, so wird auch zwischen den Weltkörpern allgemeine