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I. Band.
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Die Atmosphäre,

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30 g. Meilen betrage/ denn in dieser Höhe ist die Luft schon sjBillionenmal dünner als an der Oberfläche der Erde. Um dieabsolute Menge der Luft zu bestimmen- betrachtet man die Atmo-sphäre als eine hohle Luftkugel von derjenigen Dichtigkeit / welcheihr im Niveau des Meeres eigen ist. Ihre Höhe wird' hienach beigleichmäßiger Dichtigkeit zu. 24 ., 59 -l Fuß angenommen/ wonach ihrkubischer Inhalt nahe eine halbe Trillion Kubiktoisen und ihrGewicht Trillionen Pfund beträgt. — Die Atmosphäre besteht imAllgemeinen aus gasförmigen Substanzen/ welche schwer und zu-gleich expansive! sind/ ist an der Oberfläche der Erde am dichtesten/und nimmt mit zunehmender Höhe an Dichtigkeit ab. Ihre Tem-peratur wird hauptsächlich durch diejenige Wärme bedingt/ welchedie Sonnenstrahlen auf der Oberfläche der Erde erzeugen/ undnimmt daher mit der Erhebung über die Oberfläche der Erde ab.Die Luft besteht nach dem Gewichte aus 23/999 Sauerstoff und76 / 70 , Stickstoff/ oder nach dem Volumen aus 78/999 Stickstoff/ 2tSauerstoff/ o-mi Kohlensäure alö-wescntlichcn Bestandtheilen/ da-neben aber aus einer wechselnden Menge Wasscrdampf/ aus einerunbestimmbaren Menge WasserstoffgaS/ mechanisch fortgerissenenSubstanzen und den Miasmen. Die wesentlichsten BestandtheileStickstoffgas und SaucrstoffgaS bleiben sich in ihren Verhältnissenin allen Gegenden / Jahreszeiten / Höhen und Tiefen / im Freienwie in Theatern fast gänzlich gleich. — Die Frage/ wodurch dasvon den lebenden Körpern vcrzehrte»SauerstoffgaS ersetzt würde-wurde von Priestlcy dahin beantwortet/ daß die Pflanzen dieKohlensäure zerlegen und durch den Einfluß des Sonnenlichts dasSauerstoffgas aushauchen. Dieser Meinung traten Jngenhouß/Bonuet und Senebier bei/ während sie Saussure bcstritt. Muncke/sowie Davy erklären sich für Priestley's Meinung. BerzcliuSführt gegen dieselbe an/ daß der Sauerstoffgehalt der Atmosphäreim Winter wie im Sommer/ über Eisfeldern und Sandwüstey/ wieüber grünenden Feldern stctS gleich sei und Grischow will durchVersuche beweisen/ daß gesunde Pflanzen allerdings die Kohlen-säure zerlegen / zugleich aber das am Sonnenlichte ausgehauchteSauerstoffgas bei Nacht wieder verschlucken. Bedenkt man indeßdie nothwendige Unvollkommenhcit der Versuche bei dem kleinenMaaßstabe derselben und die unzweideutige Beobachtung / daßSaucrstoffgaS oft in bedeutender Menge ausgehaucht wird/ so wiedaß Priestley's Theorie mit dem Mischungsverhältnisse der Pflan-zen übereinstimmt/ so muß man ihr beipflichten. Daß dasMischungsverhältniß im Sommer und Winter gleich bleibt/ er-klärt sich aus der jedesmaligen geringen Menge des verzehrtenSauer- und Stickstoffs/ und aus der steten Vermengung derLuft der verschiedenen Gegenden- durch welche schon bei der