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I. Band.
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Die Atmosphäre.

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unter dem Einfluß der Wärme und Feuchtigkeit / und scheinen inder Luft suspendirt zu sein. Nach ihm exiflirt in der Luft übergroßen Städten/ z. B. Paris ein eigener hydrogenifirter Stoff/vermuthlich KohlenwafferstoffgaS/ welches sich entfernt von bedeu-tenden Menschenmassen nicht findet. (l'lnstUut >834, x. 280 .) Vogelin München untersuchte die Luft seines HörsaalS/ unmittelbarnachdem er von den Zuhörern verlassen war/ und fand in derselbeneine organische Substanz/ von welcher er glaubt/ daß sie durch dieHautauSdünsiung / nicht durch die Lungen in die Luft komme.(Sourn. Uc im.irm. Suin ,835. p. 3ig.) —Nach BerzeliuS Meinungist die atmosphärische Luft keine chemische Mischung aus den bei-den oben angegebenen Luftarten/ sondern nur eine Mengung der-selben. Dalton/ welcher nebst vielen Andern dieser Ansicht beitrat-glaubt dieses Verhältniß durch ein eigenes Geseh zu erklären/ welchesnach ihm das Dalton'sche Gesetz genannt wurde. Die Erschei-nung/ daß verschiedene GaSartcn von ungleichem spezif. Gewichtauch in den höchsten Gefäßen/ und ohne Rücksicht/ ob man dieleichtern oder schwerern anfänglich oben oder unten hinbringt-sich gegen die Schwere und gegen die aerostatischen Gesetze voll-ständig vermischen/ und gleichmäßig unter einander vertheilen-glaubte D. nämlich nur dadurch zu erklären- daß er voraussetzte-daß ihre Theilchen sich gar nicht zurückstoßen- mithin in ihrengegenseitigen Beziehungen und Wirkungen ganz unelastisch- undden Gesetzen nicht elastischer Körper unterworfen seien. Die mei-sten Physiker sind aber dieser Erklärung nicht beigetreten, klebtendie in einem Raume vorhandenen Gasarten gegen eine anderebeigemischte wirklich keine Repulsion aus- warum breiten sich dannDämpfe und Gase so viel langsamer in lufterfüllten Räumen aus-als in luftleeren?- Wie könnte z. B. Kohlensäure in Kellern-Zisternen rc. bei mangelndem Luftzug so lange verweilen? Manist daher der Hypothese von Laplace bcigetreten- welcher die GaS-arten aus Atomen bestehen läßt- die von Wäkmeatmosphärcn um^geben sind - und wo aus der Anziehung der Atome gegeneinander-und gegen ihren Wärmestoff/ so wie aus der Abstoßung der Wärme-atmosphären der einen gegen die der andern sich alle Erscheinungenbesser erklären lassen.

Wie im Meere- so bringen auch in der A. Sonne und MondSchwankungen- Fluth und Ebbe hervor- welche aber nach Laplace'SBerechnung zu klein sind- als daß sie am Barometer wahrgenom-men werden könnten- indem für den gemeinschaftlichen, Einflußbeider Wcltkörper auf die A. unter dem Aequator die größteDifferenz des Barometerstandes nur ^ v"^7gz ist- was neuere«jährige Beobachtungen zu Paris erfahrungsgemäß bestättigten.

Die blaue Farbe der Luft (wodurch uns das Firmament