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I. Band.
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Die Atmosphäre.

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welchen die Schwankungen erfolgen. — Da der Uebergang derWasserkünste in tropfbaren Zustand eine Verminderung des Luft»druckes erzeugt/ weil die Regentropfen nicht wie die Dünste zurVermehrung des Luftdruckes beitragen/ so deutet in der Regel/jedoch nicht immer/ ein Sinken des Barometers auf schlechtes/ein Steigen desselben auf schönes Wetter/ und hierauf beruht diesekundäre Anwendung des Barometers als Wetterglas. Vor-züglich hängt der Barometerstand eng mit den Winden zusammen.Südwinde erzeugen den tiefsten/ Nordwinde den höchste»/ Ost-und Westwinde einen mittlern Stand. Veränderliche Winde undGewitter veranlassen unregelmäßige Schwankungen/ Stürme einungewöhnliches Steigen oder Sinken.

Je dünner die Luft ist/ desto weniger nimmt sie Licht aufund desto weniger entwickelt sie Wärme. Die Temperatur derA. muß daher von unten nach oben abnehmen. Bis jetzt ist mannoch zu keinem ganz sichern Gesetze gelangt/ nach welchem dieTemperatur der A. nach aufwärts abnehme/ und es scheint sogar/als wenn Lokalumstände/ Tages- und Jahreszeiten abweichendeGesetze der Wärmeabnahme veranlaßten. Man bemerkt / daß dieWärmeabnahme über großen Bcrgmassen und Vergebenen geringerist/ als über einzelnen Bergspitzen. Im Ganzen kann man einearithmetische Reihe der Wärmcabnahme für gleiche Höhenunter-schiede annehmen. —Die Wärme muß vom Aequator an gerechnetnach den Polen hin auf gleiche Weise abnehme»/ als wenn mansich unter dem Aequator zu einer angemessenen senkrechten Höheerhöbe/ und man kann also von dort aus durch Erhebung in alleKlimate der Erde gelangen/ wie z. B. A. v. Humboldt vonGuayaquil aus gegen den Gipfel des Chimboraco alle Klimateschichtcnwcise übereinander gelagert und auf dem Rücken derAnden in sooo^ Höhe das Klima von Algier/ in 84s<v Höhe jenesvon Florenz traff. Im Allgemeinen kann man behaupten/ daßeine Erhebung von 6v«v immer einer Verminderung von l°des C.Thermometers entspreche; doch schwanken die Zahlen zwischen denExtremen von 4oo und 800^. v. Zach erklärt sich dahin/ daß dieTemperatur der A. in SKgz Toiscn Höhe über der ganzen Erdegleich sei. d'Aubuisson nimmt an/ daß im Durchschnitt eine Er-hebung von ioo Meters einem Breitegrade mehr rückstchtlich derTempcraturverminderung entspreche. Die Höhe/ in welcher derSchnee nicht mehr wcgschmilzt/nennt man die mittlere Schnee-grenze. Je geringer die Breite eines Ortes ist/ desto bedeutenderist diese Höhe/ in der Nähe der Pole — 0/ so daß dort schon inder meeresgleichen Ebene ewiges Eis vorhanden ist. Lokalverhält-nisse verändern aber die aus der geogr. Br. hervorgehenden Ver-hältnisse sehr bedeutend. In.den Kordilleren von Quito z. B.