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I. Band.
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DaS Meer.

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tropischen M. das Wasser in größern Tiefen bedeutend kälter ist.Wanchope fand nahe an der Linie das Meerwasser an der Oberfläche23°/ in iooo Faden engl. nur 5<hz; Sabine in 20° n. B. an derOberfläche 28«^/ in 300<v Tiefe 9/7 und 7/z; Hörner fand in 23»/27°/ 30° n. B. in 10 bis t2<v Tiefe eine beständige Wärme von13 — 14«; Kotzebue bei den Aleuten an der Oberfläche 18°/ in200 Faden Tiefe 4°,j. Nirgends scheint der Meeresgrund gefrorenzu sein/ und in sehr großen Tiefen findet vielleicht sogar wiedereine Zunahme der Temperatur statt. In einem über diesen Gegen,stand in der geogr. Gesellschaft zu Paris 1833 gelesenen Memoirezieht d'llrville folgende Schlüsse: In der ganzen Ausdehnung derfreien Meere ist t) die allgemeine Temperatur der untern Schichtenin so« Faden und mehr Tiefe fast gleich/ zwischen 4 und 5°. 2)Diese Temperatur modifizirt fich allmälig gegen die Oberfläche z»/deren Wärmegrad von der Jahreszeit abhängt. 3) Nahe am Glei-cher/ zwischen io° n. B. und tv» s. B. scheint eine besondereUrsache in den tiefern Meeresschichten unter 100 Klaftern eineschnellere Erkaltung zu bewirken. Im Mittelmeer scheint dieTemperatur bis 150 Faden Tiefe noch von jener der obern Schich-ten abzuhängen/ und die Schichten unter jener Tiefe haben eineTemperatur von etwa 13«. 4) In den Seen nimmt die Wärme nachder Tiefe zu ab/ und das Maximum der Erkaltung ist 4«^. (I'ln--citut ,833. x. 198.) Die Verdichtung des Wassers ist nicht beio«/ sondern bei 3«/z k. am stärksten. Bon diesem Punkt aus dehntsich da§ Wasser beständig aus'/ sowohl beim Abkühlen/ als bei der Er-wärmung. Wenn eine Wassermasse bis auf -s- 3°/z erkältet ist/ kannnur noch die Oberfläche weiter erkalten. Daher behalten die Seen aufdemGrund stets 3—4°Wärme/ wie die tiefern Flüsse/ Bäche/ Teiche/* welche daher selten bis auf den Grund gefrieren. Wäre das Wasserbei 0«/ wo es gefriert/ am dichtesten/ so würde die ganze Masse bis zuo« erkalten/ und dann plötzlich erstarren/ was für die Wafferthierehöchst verderblich wäre. — Wenn das Eis thaut/ so entstehen zuerstauf seiner Oberfläche kleine Tröpfchen/ die/ weil sie das Lichtverschieden brechen/ das Eis undurchsichtiger und trüber machen.Sie vergrößern sich/ fließen zusammen/ und bilden Kanäle/ welchedie Masse immer mehr durchfurchen und gebrechlich machen. Diebei'm Gefrieren zuerst entstandenen Nadeln dauern meistens amlängsten. Nach Parrot gefriert das Seewaffer erst bei — 4« k.nach Marcet bei — 5 bis 5«/z c. Bei'm Gefrieren des Polarmeeresbildet das ausgeschiedene Salz feine Krystalle/ welche der Windin kleine Haufen zusammenweht. Das nördliche EiSm. gefriertoft sehr schnell/ und vorher wird das Gewässer plötzlich ganz ruhig.DaS Meereis giebt bei'm Aufthauen süßes Wasser/ da im Ge-frieren das Salz ausgeschieden wird. "ScoreSby sah im nördlichen

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