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I. Band.
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338 'Allgemeine Naturgeschichte. IV. Buch.

Eism. Eisfelder von 100 engl. M. Länge und so M. Breite;Ellis sah Eisberge von isoo-18E Höhe/ und einige in so—soToisen Tiefe auf dem Grunde festsitzende. Förster zählte einst vomMastkorbe aus iso schwimmende Eisberge/ zum Theil Meilen lang/an der Grenze eines unüberschlichcn Eisfeldes treibend. SolcheMassen erschweren bei ihrer Bewegung (wobei sie gewöhnlich roti-ren) die Schifffahrt zwischen ihnen außerordentlich/ zerquetschen diestärksten Fahrzeuge wie Nußschaalen/ und bringen Kälte in diesüdlichen Gegenden. Schon in großer Ferne kündet sich das Po-lareis durch einen eigenen (phoSphoreSzirenden?) Schein/ Eis.blinkern genannt an. Seine Farbe ist bläulich oder grünlich/die Spitzen glänzen in der Sonne wie Gold/ weßhalb der Himmelüber ihnen grün erscheint. Der Wind / welcher von ihm herkommt/ist schneidend kalt/ und seine einzigen Bewohner sind Eisbären/Polarfüchse und Sturmvögel. —

Nach Davy ist auch das reinste Wasser nicht vollkommenfarblos/ sondern schwach bläulich. Große Wassermassen könnendurch vielfache Substanzen gefärbt sein; Süßwafferseen erschei-nen durch vermoderte gelbe Pflanzentheile in Verbindung mitdem Blau des Wassers grünlich. Das Seewasser erscheint durchdas in ihm enthaltene Jod und Brom grünlich gefärbt; wo-raus sich das Rosenroth erklärt/ das Hallcy in der Taucher-glocke beobachtete/ und welches das in größere Tiefe dringendegrüne Licht bei seiner Reflexion im Auge erzeugt. (Halleysah nämlich tief unter dem Wasser das Obertheil seiner Hand/worauf die Sonne dnrchs Wasser/ und durch ein Fenster in derGlocke schien/ rosenroth/ das Untertheil grün.) Die Farbe desM. in größerer Ferne angesehen wechselt sehr in grünen und blauenNuancen nach Stand und Richtung der Sonne/ Färbung/ Zahlund Stellung der Wolken/ Beschaffenheit des Grundes rc. — Seenund Meeresstrecken erscheinen öfters durch fremdartige Körper ge-färbt. Das Nordmeer erscheint zur Zeit der Häringsznge herrlichsilberglänzend. Trcmarec fand das M. bei Norwegen von kleinenFischen roth gefärbt. An den Küsten von Brasilien/ der Mündungdes Plata rc. erscheint das M. oft duxch kleine Krebse hell- oderdunkclroth/ oder braun. Die dunkelrothe Farbe des Meerbusensvon Kalifornien (Purpurmeer) soll ebenfalls von unzähligen See-krebsen herrühren. Im M. von Grönland sah Scoresby manchmalolivengrüne Streifen von to—ts engl. M. Breite und iso —200M. Länge/ gebildet aus unzählbaren nur Zoll von einanderentfernten kleinen Medusen/ welche '/H—/so" im Durchm. und12 paarweise beisammenstehende braungrüne Flecken an ihrem durch-scheinenden Körper haben. Ein Kubikzoll Wasser enthielt «4; einKubiksuß demnach tiO/SS2; eine engl. Kubikm. S3/888/000/0o0/000.