Geognostische Verhältnisse der Erdrinde. Z07
Flusse aus dem Erdinnern hervortretenden vulkanischen Ge-. bilden betrachtet. Platonische wie vulkanische Formationentreten m Schnüren, Trümmern und Gängen in die verschie-densten-geschichteten Formationen hinein, dringen in Keilen,Stöcken, Kegeln in sie herauf, und haben an den Berüh-rungsflächen, mit selben vielfache Veränderungen ihrer Ge-steine bewirkt. Beide haben zu den verschiedensten Zeiten dieSchichtgebirge gehoben, und. sind durch sie an die Oberflächegetreten. Bei der Verschiedenheit, Welche zwischen vulkani-schen und platonischen Gesteinen statt findet, (indem letzterebesonders das ausgezeichnet Blasige und Schlackige jener nichtzeigen,) fehlt doch keineswegs die Uebereinstimmung. In bei-derlei Massen sind analoge Mineralien eingewachsen; dannhaben von platonischen Gesteinen die sogenannten (durchHornblende und verwandte Gattungen) charakterisirten Träpp-gesteine eine nahe Beziehung zu Basalten und Doleritett,welche zu den vulkanischen Gesteinen gehören. So findetalso zwischen platonischen und vulkanischen Gebilden äus-sere und innere Verwandtschaft statt, und sie treten als mas-sige, »«geschichtete Formationen in einen Gegensatz zur andernHauptklasse, den geschichteten Formationen. Beide würdensich ohne Beziehung und Zusammenhang gegenüber stehen,wenn nicht eine dritte untergeordnete Formationenreihe vor-käme, deren Gesteine zwar geschichtet sind, welche aber keineorganischen Reste führen, und daher auf der einen Seite andie vulkanisch - platonischen Formationen grenzen, Mit welchletzter« sie sogar Manchmal wirklich verfließen, während sieandere Male über geschichteten Gebirgsartett gelagert sind,ohne aber wie diese aus dem Wasser niedergeschlagen zu sein.Dieses ist der Fast beim Thonschiefer, Wetzschicfer, Kiesel-schiefer, Glimmerschiefer, Talkschiefer, Gneis rc. Man führtdiese Gruppe als eine intermediäre unter dem Namen un-tere geschichtete oder versteineruttgslose Gebirgs-artett auf. Durch die verschiedenen Schiefer schließen siesich an die geschichteten, versteinerungsührenden, durch denGneis mittelst des Granits an die Versteinerungslosen, massi-gen an. Dieser Mittelzusiand der geschichteten versteinerüttgs-