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IV. oder Supplementband.
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210 Sechstes Buch. Vom Leben d. sekund. OrganiSm. überh.

einem Feldstück eingeschlossen übersendete, habe ich nichts Weiteresin Erfahrung gebracht. Die Lagerstätte war an einem kleinen Vor-gebirge, io Minuten von der Stadt. Man fand in einem Stückeinen Theil der Wirbelsäule, einige Rippen und Röhrenknochen.Einige Backenzähne, denen eines jungen Menschen sehr ähnlich, fan.den sich abgesondert im Gestein eingewachsen. — Sind die genann»ten Neste zum Theil ganz zweifelhaft, so scheint es anders mit den vonSchmerling und Lund gefundenen zu sein. Schmerling fandgemischt mit verschiedenen foßilen Thierknochen in den Höhlen vonL->gi- und LnjjiKoul foßile Mcnschenknochen. Sie befinden sich imnämlichen Grad der Zersetzung wie jene der auSgestorbencn Thier-gattungen- Fast alle sind zerbrochen, gelblich weiß bis schwärzlich.Sie liegen mitten unter Nashorn-, Pferd-, Bären- und Hyänen«knochen, in einer Erde welche keinerlei Zerrüttung zeigte; die Schä-del der Höhle von gefunden in t'/? Meter Tiefe, unter einerBreceie von Knochen kleiner Thiere, die einen Nashorn-, einigePferde- und Wiederkäuerzähne enthielt, gleichen mehr jenen derNeger, die Form ist länglich, das Hinterhaupt sehr hervorstehend.Zahlreichere Knochen fanden sich in der Höhle von Ln»,KouI, zer-brochene Bruchstücke von k-xliu- und llubliu, waren häufig durchStalagmiten wieder vereinigt. Dieser Umstand und die EchichtungS-verhältnisse zeigen nach Schmerling die klarste Uebereinstimmungzwischen den foßilen Thierknochen und den Menschcnüberresten, dieman durchaus für foßil halten müsse. (V. das S. ti>2 d. Suppl. angef.Werk). — Im Sept. i8t2 las man in den Her aus Rio-Janeiro,daß Dr. Lund in den Höhlen der Kalkformation in MinaS GeracSeinige Versteinerungen von Menschenknochen unter den Resten von

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cslu», n^drocboeru, ruleiüen, etc. entdeckt habe. Lund hat an 200solcher Höhlen untersucht; die Menschenknochcn seien zum Theilpetrifizirl und zum Theil mit Eisentheilchen eingesprengt; wennsie zerbrochen werden, haben sie einen metallischen Glanz- — Sollteman nicht auch beim Menschen annehmen dürfen, daß er zuerst (inder Diluvtalepochr) nur in wenigen Individuen, in einem unlerge.ordneten Verhältnisse vorkam, die Säugcthiere aber in der Dilu-vialepochc überwogen? Alles in der Natur hat seine Periode derAufsteigens und AbsteigenS. So wie in einer früheren Zeit Trilobi ten,mancheCephalopoden,riesenhafteSaurier vorherrschten,dieSäugethierenur in wenigen SpeziebuS vorkamen, ihre Idee noch eine unter-geordnete war, sich erst emporarbeiten mußte, bis sie zur Herrschaftkam, so konnte «S auch mit dem Menschen gegangen sein. So hät-ten in den verschiedenen Erdepochen gleichsam verschiedene Thier-dynast ieen geherrscht,—jetzt besteht die Dynastie desMcn schen-Wie unter den Thieren gewisse Gattungen wieder besonders vor-herrschten, — unter den Säugethieren z. B. der Mammukh, — soherrschen im Menschengeschlecht besonder« Völker vor. — Ich bin