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IV. oder Supplementband.
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Die Anaphytose der Pflanzen.

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Klumpen länglicher oder rundlicher zelltger Körper dar. Sobalddie KnoSpe zum Ast wird/ bilden stch Spiralgefässe aus wurm«förmigen Körpern; sie setzen sich nach unten und oben fortund bilden eine neue Holzlage in Stamm und Ast. S. 262 ist8. 3 — t v. u. wie folgt zu verbessern : Unter den Zcllenpflanzenhaben nur noch Moose und Lebermoose Vermehrungs-organe/ und zwar Knospen im Sinne der höher» Pflanzen.(Manche betrachten nämlich die sich ablösenden einfachen Zellender gegliederten Conferven und Fadenpilze auch als Knospen.)S. 268, Z. s füge als Anm. bei: *) Agardh behauptet, sonderbar genug,wenn man den zerschnittenen Schaft eines LilicngewächseS in Wasserlege, löse er sich endlich ganz in Confcrvenfäden (der 6. rivulsr,'- amnächsten kommend) auf. Struktur, Gliederung, glaShelle Membran,grüne Körner, Alles Kimme mit 6. rivulsris überein. Der Schaftbestehe also nur aus Confcrvenfäden, die, in ihr natürliches Elementgebracht, daselbst aufleben, -tgsi-ai, a« m-t-morxd. Llgsrum.

G.2K7, nachZ.lt v. u. ist einzufügen: Sehr eigenthümliche Ansich-ten über Bedeutung und Entwicklung der Pflanzenorgane, welche denherrschenden z. Th. diametral entgegentreten, hat C. H. Schultz in demoben angeführt. Werke: „Die Anaphytose der Pflanzen" aufgestellt.Schultz betrachtet die Ansicht, daß Wurzel, Stengel und Blätter ander Pflanze fest unterschiedene und allgemeine, mit bestimmten Funk-tionen begabte Organe seien, und daß die Metamorphvsenlehre dasallgemeine Entwicklungsprinzip der Vegetation enthalte, als irrig.Die höhere Einheit, wodurch alle Metamorphosen im Wachsthumund der Blumenbilbung regiert werden, ist die Anaphytose, „welcheselbst wieder in dem centrumlosen, rein pcriphcrischen Wesen derPflanzen ihren Grund hat." Schultz sucht vornehmlich zu beweisen,1 ) daß die individuellen Pflanzentheile: Wurzel, Stengel, Knospen,Blätter, gar keine allgemeinen und bleibenden Verschiedenheitensind, sondern daß die Formen und Funktionen derselben ganz undgar in einander übergehen, daß also alle Theile an der Pflanzewesentlich identisch sind und mit Unrecht als Organe mit bestimm-ten Funktionen betrachtet wurden. 2) Daß hingegen die Blumen»und Fruchttheile zwar Formähnlichkeiten unter sich zeigen, ihre Funk»tionen aber nicht nur von den Funktionen der individuellen Theile,sondern auch unter sich ganz und gar verschieden seien. Blumen»und Fruchttheile seien daher bei aller äußern Formähnlichkeit wirk-lich verschiedene Organe. Die Metamorphosenlchre hat daher mitUnrecht da Organe angenommen, wo keine sind, sondern bloße Form-umwandlungen bei gleichen Funktionen, und hat hingegen wirklichverschiedene Organe in den Blumen» und Fruchttheilen als identische