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IV. oder Supplementband.
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Anziehung der Nahrungsstoffe. 235

licheS bewirkt; die Trauben trugen die größten Beeren, die AnanaSerlangten die Schwere von 8 Pfund, die Fettpflanzen gediehen außer,ordentlich. Fror. N. Notiz. Nro. 30 — S. 278 , Z. 9 v- unken:") Für dieses Verhältniß vergl. Langcthal über d, Abhängigkeitd. Pflanzen von gewissen Bodenarten. Anhang zu Cotta's Anleit.z, Stud. d. Gcognosie und Geologie. Dresden u. Leipz. t8ir. —S- 279 am Schlüsse füge bei: Ohne alle organische Stoffe inreiner Kohlensäure und Wasser gedeihen die Pflanzen nurkümmerlich oder auch gar nicht, blühen und ftuktisiziren nurselten. — Manche Naturforscher schreiben den Pflanzen dieFähigkeit zu , die ihrer besondern Art und Natur angcmes-sencn Nahrungöstoffe mit Wahl aus andern sich zuzueignen.»Daß die Pflanzen die Stoffe auswählen, welche ihre Jnkru,stationcn bilden sollen," sagt Payen, „wird augenscheinlichbei den Charcn, von denen manche sich besonders mit kohlen,saurem Kalke umhüllen, andere mit Kieselerde, eine noch an.dcre Gattung in denselben Wassern zu gleicher Zeit den kohlen,sauren Kalk und die Kieselerde fixirt." Es kommt Alles dar.'auf an, wie solche Behauptungen ausgedrückt werden. Denktman hiebet an irgend eine Freiheit der Wahl, wie sie bei. denThieren stattfindet, so ist die Behauptung unrichtig, obwohldaS Resultat daS gleiche ist; die Pflanze erlangt nämlich, wiedas Thier, in der Regel das ihr Angemessene. Die Aneignungerfolgt vielmehr bei ihr nach dem großen Gesetze alles Werdensund BildrnS, vermöge welchem sich das Gleichartige zusammen,gesellt, daS Verwandte sich findet, aber auch das Entgegen,gesetzte sich anzieht, um sich in einem höhcrn Dritten auSzu.gleichen. In so fern gehört auch die Pflanze meinesErachrens dem universellen chemischen Prozeß an, der dieMineralien bildete und noch bildet und die Wechselwirkungder Organe des Erdganzcn unter sich und mit der gesummtenOrganisation darstellt. - S 281 , Z 3: *) Nach Schlei denvermögen die Pflanzenzellen den Nahrungssaft in eine noch flüsstgeMuttersubstaiiz neuer Zellen zu verwandeln (von ihm Cyroblaüemgenannt); eine schon vorhandene Zelle bewjrkt, daß in dem Cyto-blastem Kerne entstehen um welche sich wieder Zellen bilden. NachPayen entdeckt das Mikroskop im Pflanzensaft vor aller Organi-sation unregelmäßige Körperchen von verschiedener Gestalt, in chem.Beziehung mit den übrigen organischen stickstoffhaltigen Körpern