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IV. oder Supplementband.
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Befrucht, und Entsteh, d. Pflanzenembryo. 28 l

sation es zuläßt. Auch in diesen Fällen wird das rohereMaterielle zum Träger, zum Substrat deS durch seine Vcr.mittlung erscheinenden Höhen,; die Natur bleibt nirgendsbei jenem stehen, sondern schreitet nach bestimmten Gesehenimmer zu diesem fort; die reichlichere Ernährung hat bei denOrganismen nicht etwa bloß vermehrte Massenbildung, sondernnoch manche andere wunderbare Phänomene zur Folge, zuwelchen auch die oben angeführten gehören. (Ueber Gerüche 'der Blumen s. Trinchinetti in Niki. »inv. iUvr. 1842.

Die Lehr« von der vegetab. Befruchtung und EntwicklungHot in den lehren Jahren so bedeutende Umwandlung und Bereicherungerfahren, daß der kleine Artikel, welchen ich hierüber in der Naturgesetz.III., lllL gab, nicht mehr hinreicht, wcßhalb das Wichtigste hier-über in diesem Zusatzjusammengedrängtwird. — Schleiden, Endlicher,Unger u. A. betrachten das Pollenkorn (an dem man bekanntlich dieSchale oder äußere Hülle, und die von ihr eingeschlossene eigentlichePollenzclle, die primäre Zellwand mit ihrem Inhalt unterscheidet)als das Pflanzenet, und das Staubblatt, Staubgefäß als denEierstock. Die Pollenzellc, welche im Diacbym des Staubblattesentsteht, weicht von allen andern Pflanzenzellen wesenilich dadurchab, daß sie zuletzt fast immer isolirt ist, und daß auf ihr nach Außensich sekundäre Ablagerungen bilden, durch die st« das eigenthümlichstaubartige Aussehen und oft bedeutende Festigkeit erlangt. Siebat nun die Fähigkeit, rn einer vom Stengel abgesonderten Feuch-tigkeit sich auszudehnen, die Schale zu zersprengen und aus ihrin Form eines Schlauches hervorzutreten, welche Schlauchbildungzur Befruchtung der Phanerogamen wesentlich nothwendig ist. DerPollenschlauch muß sich aber von der Pollenzclle lostrennen und mitden sogen. KeimknoSpcn — so nennen E. und U. die bisherigenEichen, ovula — in Verbindung treten, um sich zum Embryo zugestalten. Die KeimknoSpc, welche den Pollenschlauch, die Repro»Vukrionözclle aufnimmt, sieht man als ein eigenthümlich metamorpho-sirleS (meist sekundäies oder tertiäres) Axcnende an. Sekundäre,aus der Blüthenaxe hervorgehende Axen (nur äußerst selten erzeugensich an der Spitze der Blüthenaxe selbst Keimknospen) bilden das,was man KnoSpcnpolster, tropliozpcrmlum, placeiUa nennt; sie ver-halten sich zu den Keimknospen wieder als Hauptaxen. Keimknospenund Knospenpolstcr sind von einem Gehäuse, dem Fruchtknoten,umgeben und bilden mit diesem den Stempel, das Fruchtorgan.Der Stempel wird bekannllich zur Pflanzenfrucht, die Keimknospezum Same»; der Keim, entsteht e-uS der Pollenzelle. Die

Keimknospe ist ein Axenthcil, der von andern Axenthcilcn darin ab.