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IV. oder Supplementband.
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Befrucht, und Entsteh, b. Pflanzcnembrys.

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c-»er Richtung fortbildenden, das Blatt Produkt einer zweiten, ab-hiingigcn, sich selbst begrenzenden Thätigkeit. (Daß der Stamm ausverwachsenen Vlattbasen bestehen solle, sei linst»».) Meist bilde»sich am Embryo außer den Kotyledonen noch einige Blätter, die mitder sie tragenden Stengelanlage Vlattfedcrchcn, gluinulc, genanntwerden; hiemit ist der Embryo fertig, der Same reif, und es tritteine Pause der bildenden Thätigkeit ein.Schon Morland vor bei-nahe anderthalb hundert Jahren hatte behauptet, daß das Pollen korndurch den Staubwcg heruntersteige und in der KeimknoSpe zumEmbryo werde; Malpighi und TreviranuS gienge» nur vom Embryo»kügelchcn auS; erst Nd. Brongniart beobachtete wieder frühere Zu-stände und war der Entdeckung der ganzen Wahrheit sehr nahe; ersah den Pollcnschlauch überall auf der Narbe und bet viele» Ge»wüchsen auch als abgerissenes Ende aus dem Kcimmunde heraus-hängend. R. Vrown kombinirte die Beobachtungen A. BrongniartSmit der Entdeckung Amici'S vom Herabsteigen der Pollenschläuche undsetzte bei ASklepiadeen u. Orchideen das Fortwachsen d. Pollcnschläuchebis in d. Keimknospen außer Zweifel. Schleiden ist ohne Zweifel derjeni-ge, welcher die ausgedehntesten und umfassendsten Beobachtungen überdiesen merkwürd. Vorgang geliefert, ihn bei den allermeisten Familienverfolgt u. dadurch als wohl allgemein gellend nachgewiesen hat. Sonsthaben sich uochVerdienstc um dessen Aufklärung u. Vestättigung erwor-ben : Meyen, Wydlcr, Corda, DecäiSne, Adr. deJussieu, Griffith. Vrgk.besonders; lirongnisrt, Ncm. sur Is gc'n6rct. et Ic «Icvclopp, ,1c I'cnilirz'on,kar. 1827. It. Ilrovn, vdrcrvat. on tlic organz »n<I moüe of fccunüct. i»

vrcbill. »nä äsclci>. Lonll. 1833. Meyen, Physiologie, lll. Ders.Noch einige Worte üb. d. BcfruchtungSakt und die Polyembryoniebei den höher,, Pfl. Berl. I8to. Schleiden, üb. Bildung deSEichenS und Entsteh, des Embryo'S bei den Phancrogamen in klov.^c,. ttc. I,. 6. XIX, 1 . und Grund;, d. wisscnsch. Botanik, !I. End-licher, Grundz. einer nciicu Theorie d. Pflanzenzeug. Wie», 1838,und E. und Unger'S Grundz. d. Botanik. — In den letzten Jahrenbemühte sich Hartig, die Lehre vom freie» Herabsteigen d.Pollen-schläuche in den Jnterzellulargängen und dem Griffelkaual umzustoßenin seiner N. Theorie d. Befruchtung d. Pflanzen rc. Braunschw. 1842.Schleiden, Grundz. rc. n. 388 ff., giebt eine scharfe Kritik dieserArbeit, anf welche Hartig nun in seiner neuesten Schrift rcplizirt.Hartig will schon in s. Mittheilungen über Befrucht, d. Pflanzengezeigt haben, „daß eine gemcinschaftl. Oberhaut alle Theile derNarbe, auch die längsten Papisten derselben überziehe, daß sich dieseOberhaut ununterbrochen von der Narbe in'S Innere des Griffel-kanalr, denselben auskleidend fortsetze, ebenso von dort aus die Wändeder Fruchtkuotenhöhlung und d. Eier, als eine wahre, nicht unter-brochene emicui- überziehend." Er habe der Meinung, daß die

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