Band 
IV. oder Supplementband.
Seite
276
JPEG-Download
 

L7ü Siebentes Buch. Von d. Organismen d. Plastizität ic.

Logsn, exzicrnneiiw ct molelcmLlü <lü z>Ianl. gcnorLtionL. c, vcrs. Lligl.l.onil, 1747. 8x»IIanrL»i, o^uscoli <1! üsica onim, o vc^et. 3 vvlItluäcn» 1776, le I,i o n Ii , äo blzcclogcni:;! «z>>5l»Ia >i> ,4ct. /Vc. l.rop.

(Isr. X. I. Wicgmann, üb. d. Bastarderzeugung il» Pflanzen-reiche. Braunschw. 1828. — Köhlreuter zeigte in seiner drittenFortsei), an, daß er durch fortgesetzte Bestäubung der einen durcheine andere PflanzcnspczieS hie erste endlich ganz in die letzteumgewandelt habe. Er befruchtete die Narbe von Aicutiuna rarue»mit Pollen von Aicvliai,» pl>n!cu>Lia, die Bastarde auch im zweiten,dritten, vierten Jahre immer mit Pollen von IX. i-anlc., so daß end-lich die -urlic» in panicul-ta umgewandelt erschien. Kästner in Leip-zig sandte 1748 männliche Blüthen einer Dattelpalme an Gleditschnach Berlin, welcher damit glücklich eine weibliche Pflanze befruch-tete. MiNn. <io l'/tc. <1o Ilorlill 1749 . Mit Beziehung auf die G. 2ÜÜerwähnten Behauptungen HartigS ist »och zu bemerken, daß schonSpallanzani angeblich ohne Mitwirkung von Pollen reife Früchtevom Hanf, der Schild- und Wassermelone erhalten haben wollte.Giro» de BuzarcingueS hat in neuerer Zeit auch Versucheüber Erzeugung und Bastardbildung angestellt, deren Resultat wie-der für die Sexualität der Pflanzen zeugt. Zerstörte er beim Kürbisdie männlichen Blüthen vor dem Ocffnc», so kam es in den weibli.chen nicht zur Fruchtbildung. Vastarderzeugung gelingt nach ihmum so schwerer, je verschiedener die hiczu verwendeten (SpezieSoder) Varietäten sind. Der Einfluß des Pollens auf Farbe undForm des Bastards ist mehr oder minder groß, kann so groß sein,daß er den Einfluß der weiblichen Pflanze (B. schrieb dieses 1833)ganz aufhebt. Durch die Bastarderzeugung erhalte man öfters auchanomale Forme», die weder zwischen der männlichen und weiblichenSpecicS mitten inne stehen, noch ihnen sonst ähnlich sind. Sei aberauch der Pollen zur Befruchtung bei den Zwitter - und monöcischenGewächsen nöthig, so wäre, meint er, dieses nicht der Fall bei dendiöcischen, bei welchen daH männliche Princip in der weiblichenPflanze verborgen sei und sich oft sogar durch Organe offenbare.B. will sogar aus Beobachtungen an Hanf und I.)cl>uis llivic» fol-gern, daß sich diese ohne Mitwirkung männlicher Organe fortpflan-zen. l.'lnscnut, 1833, i>. 154. (Sehr auffallend ist die Behauptungvon Mauz, daß, wenn man weibliche Individuen diöcischerPflanzen, die in feuchtem Boden gewachsen sind, mehr in Licht undWärme bringt, oder wenn sie nach feuchter, kalter Witterung schnellSommerwärmc erfahren, sie männlich werden. Burdach, Phy«siol. i, 317). Nach Wiegmann wären Bastardpflanzen dann un-fruchtbar, wenn sich die beiden Geschlechter in ihnen vollkommenausgeglichen hätten, sie ganz das Mittel zwischen der Stempel -und Pollenpflanze hielten, nicht aber, wenn im Bastard die eine