Bastarde. Ueberwallen Angebt Pflanzenverwairdlung. 277
ode» andere überwiegt- Die Ursache der Unfruchtbarkeit bei Bastard-vflanzen findet W. nur im Pollen; ihre Pollenkörner find nämlichweder in Form noch Grosse so beständig wie bei den elterlichenPflanzen, haufenweise durch gummiartige Flüssigkeit zusammengc.klebt, und es entwickeln sich aus ihnen keine Schläuche. W. sagtuns hier nicht, wie es sich mit den weiblichen Bastarde» der Diö.eigen verhalte; nach seiner Theorie müssen nämlich diese auchunter gewissen Umständen unfruchtbar sein- —Zu S-82g, Z. t3 vgl.
Ue I» llS^SnSrsliou ct <iv I'extinct, üc» varic'lSs ü. vSgSiau» xropagiir»les gr«.kkt:s, boulures, tuborcules, ele,, v, So li» creullon <t. vüriot. nouv.elc- ^,sr kuvis. Louig et ksr. 1887. —- S. 831, Z. S füge bei: DaSsogen. Neberwallen der Weißtannenstöcke, k'E xicca l., bestehtnach Gövvert darin, daß ein abgehauener Stock nicht wie bei denübrigen Nadelhölzern abstirbt, sondern weiter wächst, aber ohneZweig- und Blattcntwicklung, indem sich um den Stock neue Holz-lagen bilden, die sich wellenförmig übereinander legen, bis sie dieHöhe des abgehauenen Stumpfes erreichen, auf welchem sie sich als-dann vereinigen und allmälig einen kopfförmigen Knolle» bilden.Dieses Ernähren und Weiterwachsen, welches öfter- SO—80 Jahrewähren kann, findet aber nur bei solchen Stümpfen statt, derenWurzeln mit den Wurzeln anderer unversehrter Stämme ver-wachsen waren. Göppert, üb. Wachsthum ohne Blattentwick-lung, od. üb. das Ueberwallen der Weißtannenstöcke. Bonn, 18ts.
Zu S. »äs, Z. 21 . Beob. üb. d. Entwicklung des Mutterkornsvon Meyer finden sich in Valentins Nep- lv. 62.— Nicht blosi alsCuriosität, sondern weil VolkSmcinungcn öfters eine gewisse Wahr-heit zu Grunde liegt, weßhalb die Wissenschaft dieselben nicht immerunbeachtet bet Seite lassen darf, reihe ich zum Schlüsse des Haupt-stückes von, Leben der Pflanzen folgende sonderbare Angaben an. — -Die Lan-leule j„ manchen Gegenden behaupten, daß der Roggen.sich durch Nässe in Trespe, Ilromus scc»!!»»,, verwandle. Ueber di<prätendirte merkwürdige Verwandlung des Habers in Korn, wenner sehr spät (gegen Ende Juni) gesäet, und als Futtcrkraut zwei-mal abgeschnitten wird, worauf ein grosser Theil der Habersivckenicht abstirbt, sondern überwintert, und im nächsten Frühjahr sichin Korn verwandelt, dessen frische Halme sich an den Wurzelstöcken 'des Hafers bilden, siehe Jahresbericht d- gcmeinnütz. Vereins zuKoburg 1837. Calandrini fand einen Getraidehalm, der sich aneinem Knoten in zwei theilte; der eine trug eine Walzen-, derandere eine TreSpährc. Die Häute der beiden Stengel gingen biszur TrennungSstelle in einem fort, und der gemeinschaftliche Theildes Halmes hatte nur eine Höhle. Man säete die Körner mit allerBehutsamkeit, aus den Weizenkürnern kam Walzen, aus den TreSp-körnern TreSp. Spallanzani glaubt nicht an eine Verwandlung so