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eben so überziehen Genlianen, Alpenlevkojen, Aurikcln und Golda-nellen ganze Strecken. In den Polargegenden verschwinden die spo-radischen Pflanzen fast ganz vor den geselligen. Die größere Gleich,förmigkeit und Milde des KüsienklimaS erklärt die weite Verbrei-tung mancher Strandpflanzen. Hiezu kommt das dort vorhan-dene, für manche Pflanzen nöthige Kochsalz. Salzpflanzen wachsenöfters in ungeheuern Massen beisammen, z. B. LK-ol» K->Ii. Diewenigen geselligen Pflanzen der heißen Zone sind fast sämmtlichSalz. oder Strandpflanzen. Die Tlialasstophyren übertreffen dieLandpflanzen an Ausdehnung ihres VerbrcitungSkreiseS fast alle, anGeselligkeit wenigstens zum Theil. So numns, »„ii dem Meyer
glaubt, daß er nie anders als im Meere schwimmend vorkomme.Für diese und andere Pflanzen kann man 8) als ursächliches Mo-ment ihre Genügsamkeit aufstellen, vermöge welcher ste unterVerhältnissen leben, unter denen andere nickt gedeihen können.L) die Biegsamkeit, ausgezeichnet ;. B. bei der Fichte, die untersehr verschiedenen Klimaten gedeiht. 5) und 6) Dauer und Wech-sel der äußern Bedingungen des Wachsthums. Der Ackerbau hatseit der Wcchsclwirtbsckaft uugcmemc Fortschritte gemacht, dieBrache hat aufgehört, die Ernten haben sich verdoppelt. WerdenEichen, oder Buchenwälder bei uns abgetrieben, so treten von selbstEspen, Birken, Weiden, rc. an ihre Stelle. Brennt man in Bra-silien Urwälder nieder, so erbebt sich statt ihrer ein aus ganz andernBaumarten bestehender Wald, Cakinga, lichter Wald genannt, der,was der Urwald nicht thut, gegen den heißen Sommer sein Laubabwirft. Wird er durch Feuer zerstört, so erscheint der CaraSco,ein zwergartiger Wald aus Buschwerk; nach diesem ein hohes Far-renkraut; hierauf eine schmutzig klebrige Grasart, Lor-Iue-,,
SckmiergraS. Jetzt säet man. In dieser Folge erscheint eine Zu-nähme der Geselligkeit; die Urwälder sind am wenigsten einförmigund gesellig. Je ausdauernder eine Pflanze, desto eher verdrängt sienach nnd nach die andern, wird herrschend und gesellig. — Ich bemerkenock, daß die Zusammengcscllung und Ausbreitung großer Pflanzen-masselt oft auf zum Theil unerklärte» Verhältnissen beruht. Der soge-nannte Lrors timlicr j. V., in Texas verläuft Hunderte von englischenMeilen weit, 5 —lo cngl. Meilen breit, ziemlich genau in der Rich-tung des Meridians von N. nach S., und erscheint hon Ost oderWest gesehen wie eine ungeheure Mauer von Wald, deren Endensich am Horizonte verlieren. In der Beschaffenheit des Bodens istdurchaus kein Grund für diese Anordnung zu entdecken; die Bäumeweichen von denen in den Prairien nicht ab. Indianer und Jägerbetrachten den O.uerwold als die große Greiizfcheidc der westlichenPrairien und rechnen von ihm aus, wie Seefahrer vom ersten Me-ridian. Fror. N. Not- Nr. ssr. Die gewaltig- Fncusbank westlich
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