Ulva tbei-malis. Sargasso. Der rothe Schnee. 29i>
kinj e in Fror. N. N. Nr- 470. — »or^ 6 ° 8 t. Vincent bildet imWerk über Morea, >>rc. 37, eine Ulvazee ab/ welche Lamouroux un-ter den Polypen als Anadyomene beschrieben hatte. B. hat sie nachHcrbsifluthen am Gestade des alten Nisea bei Megara häufig gesam-melt; Webb und Berthclot fanden sie auch an den Kanarien. Siesoll die nämlichen antihelmintbischett Eigenschaften haben/ wie dasHelminthochorion.—„Ueberall in den warmen Quellen findet sich Mv»tbcrinaUs, »er (dunkel- und hellgrüne) Badeschlamm, — das Bad-wassermooS/ der Wafferschwamm," sagt Muchar in seinem Werk/„das Thal und Warmbad Gastein," S. > 7 g. „Anfänglich schießtdieses Kryptogen» in den Kanälen aus Holz oder Stein in gelblichenFäden an/ die sich nach und nach bis zum schönsten Sammtgrlln färben.Da wo sie die Luft schon getrocknet hat/ werden sie dunkelgrün undschwärzlich. Diese Tbermalulve ist jäh und schleimicht zu befühlen,ihr Geschmack ist bitter/ herbe/ scharf und anziehend und die Wir-kungen zur Heilung von alten Wunden und Schäden sind auffallend.Schon PliniuS kannte ihre Wirkungen. kcculi-»,s c-e -»Iglnis maxime
clum vcrius, guam lnuzcus aut liecba, villostL äensltatis atgue llstulo-ssc. Luratum eo scio, »ninibus scre ozsibus consrsctis, prolapsuni cx ar-bore aita putalorem, ciccumstato universo cvrxori sc^uam ruam inspe^-gcntibus, yuolies irssceret. nist. »at. I.. 27 . 6 . 8 . — Man glaubt/ daßdas Sargaßo, welches die großen Fucusbänke westlich von den Azo-ren bildet/ im Mexikanischen Meerbusen wachse und durch denGolfstrom an seinen gegenwärtigen Fundort getrieben werde. EinHr. Rönnet sucht aber zu beweisen/ daß sie an Ort und Stelle aufdem Grunde wachsen u. sich loSreißcN/wo man sie dann schnell auf-steigen sieht. Fror. N Not. Nr. 48. Ueber Sargasso s. auch Mi-guels Abh in Fror. N. Not. Nr. tos.—Ueber d. merkw. im Schneewachsende iNüonz-xlic s. Thienemann in Stov. Xcr. Hc. l.. 6 . XIX I.— Der rothe Schnee der Alpen ist in den letzten Jahren besondersvon Sbuttleworth und C- Vogt genau untersucht worden.Dieser rothe Schnee bildet rosenrothe bis blutrolhe Fleche im weis-sen, die oft eine solche Ausdehnung erlangen/ daß selbst aus derFerne die Schncefclder röthlich erscheinen. Zuerst nur oberflächlich,breitet sich bei größerer Vermehrung der die Farbe darstellendenOrganismen dieselbe gegen die Tiefe, oft von mehrern Fußen aus.Schon der Prior Lamont sprach bei der Versammlung der schweize-rischen Naturforscher in Lausanne von der Belebtheit des rothenSchnees. Ghuttleworth fand >88g die sich bewegenden Thierchendesselben. S- dessen gründl Abh. in ülbi. univ. <ie Koncvc, b'cbr.1840 , x. 383 und daraus in Fror. St. N. Nr. 348 ff. Er beschriebmehrere Gattungen von Infusorien und Algen, ^rssl» nlvslls, 6 ^-
ge» sanßuineus, ?snäor>n!> dtollLS j;Iiiccns, Protococcu5 nivallr,
n-dulozu, Lm-., welche im Schnee leben und nach seiner Ansicht