Band 
IV. oder Supplementband.
Seite
318
JPEG-Download
 

A18 Achtes Buch. Von d. Organismen d. Sensibilität rc.

sehen Drüsen. Die Lieberkühnschen Drüsen lassen die Schleimhaut beihinreichender Vergrößerung wie ein Sieb erscheinen, da sie kleineGruben darstellen. Die Schleimhaut verlängert sich in die sogenann-ten, höchst zahlreiche» Darmzotlen Die MuSkelhaut setzt ohne Un»terbrcchung vom Schlund bis After fort, und schickt Verlängerun-gen in die AuSführungSgängc der großen Drüsen. Die seröse Hautder Darmkanals entsteht nach Z. Müller dadurch, daß der Darm-kanal von außen so in den Bauchfellsack «„geschoben ist, daß diesergleich Leber und Milz vom Bauchfell überzogen wird, welcher Ue«Verzug sich hinter dem Darm von beiden Seiten an-einander legt,Und dadurch das Gekröse bildet, woran der Darm aufgehangen ist.

S. 4sg. Allgemeine Bedeckung und deren Entwick»lungen. Ueber den Bau des HautskelelS der Crustazeen s. Va-lentin in s. Rep. tsss, S- < 22 . Ueber Bau der Fischschuppen s.Mandl in d. sc. nst. 2. sc'r. Xl ; Agassi; il>id. XIII;

M andl ilüst.; Agassiz's Widerlegung der Einwürfe Mandl'S il-id.XIV. PeterS in Müll. Arch. 184t. Ueber Federn s. Mslpigk, «p.xostli. Merkel in ReilS Arch. XII. Nitzsch in VoigtS Magaz. d. Na»turk. XI. Ueber Bildung der Haare s. Erdl in Abh. d. k. bay.Akad- v. 184t. lVIernoiro sur Is disposilion ei» sxlralo des appendiccsISgumentsires des snlmsux ot de <;uelgues «utres parties de I'<:conomiex. Älsndl in Lan. d. se. nst. 2. se'rie IX. t'Ioureas, Xaat. gen.de Is xean el d. membr. mugueuses. kr>r. 1843, G u r l t, vergleich.Untersuchungen über die Haut des Menschen u. d. Haussäugeth.und üb. d. Krätzmilben rc. Bcrl. 1844. Ders. Untersuch, über diehornigen Gebilde des Menschen und der HauSsäugethiere. — Ueberdie Beschaffenheit der Haut bei den Medusen und deren muthmaßl.Nesselorgane s. R. Wagner in Wiegm. Arch. t84t. I. Den sogen,nesselnden Schleim derselben hält W. nur für abgestoßenes Epithe»lium. Das Nesseln kommt wahrscheinlich durch sehr kleine, vielleichtmit brennender Flüssigkeit gefüllte Kapseln, aus denen sich Haareoder Fäden hervorrollen können, zu Stande. Die Medusen könnennur mit den unverletzten Stellen ihrer Hautfläche brennen. Eigen»thümliche Fangangeln und Neffelorgane der Akalcphen (in Bäl»gen wie Haare liegende, eingerollte, hcrvorstreckbare Fäden mitKnöpfchen am Ende) schildert EhreNbcrg in Wiegm. Arch.1842. I. Erdl beschreibt mehrere Gattungen sehr zahlreicher, ander äußern Oberfläche der Seeigel sichtbarer Organe; Klappenund Zangenapparate, Stacheln, Saugnäpfe, Kiemen. Saugnäpfeund Kiemen stehe» mit Organen inner der Schale in Verbindung.Die übrigen sind ganz auf die Oberfläche angewiesen. Von Sta-cheln findet man größere und kleinere, von Klappenapparaten zweier-lei Formen, runde, sich noch einige Minuten nach dem Abschneidenvom Körper lebhaft bewegende, mit Saugnäpfe» versehene, und