Hautentwicklungen. AthmungSorgane. 31V
blättersörmig«, zangenähnliche, ohn« Saugnäpfe. Der Zangenorganesind auch zweierlei, die einen haben Purkinje'sche Flimmerbaare amStiele. Klappen und Zangen sind dazu desiimmt, dem Seeigel nahekommende Thiere zu ergreifen; die einzelnen Organe überlieferneinander das ergriffene Thier, und befördern eS so znm Munde. Ambeweglichsten von allen Liese» Organen sind die Saugnäpfe, sie kom-men auch bei den Asterien und Ophiuren vor. Wiegm. Arcb. 1842.1.
— Eine eigenthümliche Hautentwicklung der Muscheln ist der Bys»suS derselben, eine bartartige Bildung aus Hornkciden an ihremFuße, zum Festhalten bestimmt. Man findet ihn besonders bei see-bewohnenden, am entwickeltsten bei den Stcckmuscheln, Plan-,.Eine vnio bei Cincinnati spinnt nach Anthony einen ByssuS; esthun dieses aber nur die jungen Exemplare in der reißenden Strö-mung über Kies, während die alten in demselben eingebettet sind.Der Byffus besteht, aber nur aus einem einzigen Strang. — DieFedern bestehen aus dem Kiel, der in seiner Höhlung ein zuerstorganisirtes, dann vertrocknendes Gewebe (Fcderseele) einschließt, ausdem Schaft, und aus der an diesem sitzenden Fahne mit ihrenStrahlen und Nebenstrahlen, welche letztere an den Flaumfedernknotig sind. Die Federkeimc stecken in konischen Körpern und diesein den Federbälgen. Jene konischen Körper, hornige Scheiden, be-komme» bald eine Ocffnung, aus welcher Schaft und Fahne her-vortritt. Der Kiel wird zuletzt gebildet, jene Hornscheide kann manals Haut von ihm abziehen; die Strahlen sind anfangs breiartig.
— Die Haare deS Menschen und der Säugthiere bestehen ausHornstoff, ihre Farben kommen nach Vauquelin von einem gefärb-ten Fett, beim schwarzen Haar zugleich von Eisen. Sie werdendurch Reiben im todten, wie im lebenden Zustande elektrisch. DerStachel hat ein eigenthümliches lockeres Zellgewebe und ist, wäh-rend das Haar meist gleichförmig dick ist, in der Mitte am dicksten,oben und unten verdünnt. Der Stachel besitzt eine harte Hornrindeund ein weiches, hohlzelltgeS Mark. — Nach Valentin kommenverschiedene eigenthümliche Haarbildungen auf der innern Ober-fläche der Schleimhaut des NahrungSkauals vor. Rcpert- 18S6,S. ttS.
S. äst. A thmungSo rgan e. Ueber l>en Mechanismus desAthmenS bei den Crustazeen s. Milne Edwards in äon. ü. ,c.n»t. 2. -Sr. XI. Duvernoy über eine neue Kiemenform, entdecktan dem zehnfüß. Krebs äristous j» änn. ä so. n»r. 2 . -Sr. xv.Ueber AthmungSorgane der Jsopoden s. Duvernoy und Lere«boullet in Hon. ü. so. nat. 2 . «er. XV. Ueber die Fischktemcnvergl. vorzügl. Rathke'S S. 4 s 2 . zit. Schr. und Auszug in I.Müllers Pbystol. >, 285 ff. Duvernoy üb. d. AthmungSmecha-nismus der Fische in Xnn. st. 2. rsr. xil, Valentin über