Z22 Achtes Buch. Von d. Organismen d. Sensibilität re.
Hörorgan dargestellt wird. I. Müller fand diese Verbindungnoch bei einer ganzen von ihm aufgestellten natürlichen Familie,den Llisrscinis, deren Glieder' IVl)'Ietes, ^nostvmus, Lbslceus, tlitksci-nus, 8orr»s»Imc>, ^noäus, Lrztbrinu^, gtacroüon, etc. bei Ellvier theilsunter den Salmonen, theils unter den Clupecn standen. Wieg»,.Arch. <843, I. — Die Lungen der Dögel sind eigentlich zweierleiArt, die ersten entsprechen jenen der Säugthiere, die zweite, jenender Amphibien. Letztere sind Luftsäcke , die im Embryo nicht durchVerdopplung des Bauchfells entstehen, sondern aus den erster» he»vorwachsen; sie reichen nicht bloß durch die ganze Länge der Rumpf«höhle, sondern dringen auch in den Hals, selbst in einige Knochenein. Fror. N. N.,Nr. 87.
S- 492. Absonderung, ltlüller, <le glÄNliuIsrum rlructurr pe-oitiore. Derselbe, über die Struktur d. eigenthüml. Körperchenin d. Milz einiger pffanzenfr. Säugeth. in s. Archiv >834. EinenAuszug von Bourgery'S mikroSk. Untersuchungen des feinernBaues und der Funktionen der Milz beim Menschen und den Thie»ren findet Nl)>N in Hnn. ü. rc. llsl. 2 , s6r. XIX. k'inlc, cke /tmxbili.uropoct. Il->Is-, 1817. Ueb. Struktur d Nebennieren. Nagel in Müll.Arch. 1836. MagnuS und Müller, Untersuch, ein. Schild-krötenharnS in Müll. Arch. I83s. Ueber Gallengefäß« oder Leber d.Insekten s. Dufour in Oompl. rcnü. <1. säanc. I-lnv. 1843. u. t^nn.6. sc. nat. 2 . sSr. XIX. — S. 495 schalte ein: Die Ltbrr erhältbei den Kopflhieren zweierlei zuführende Gefäße, Arterien undeine Vene, die Pfortadcr, aber nur einerlei rückführendc Ge-fäße, die veni» lwputiere, welche ihr Blut in die VSIIL cnvainferior- ergießen. Die Pfortader wird beim Menschen und bei' den Kopfthieren auö einer Menge Venen des Unterleibes (beiVögeln auch des Schwanzes und der Extremitäten) zusammen,gesetzt, verzweigt sich in der Leber nach Art einer Arterie,löst sich endlich in Kapillargefäße, aus welchen die venös de-putier» entstehen. Die Galle wird demnach auö dem Venen,blut abgesondert; in einzelnen abnormen Fällen hat man aberauch Absonderung aus dem Blut der in die Leber gehendenArterien beobachtet. — Die Absonderungen überhaupt kom«men in der Thierwelt durch verschiedene Gebilde zu Stande, zumTheil durch einfache Zellen, oder durch Häute, oder durch Drü.sen. Nach I. Müller stellen die sämmtlichen Drüsen, vom rin,fachsten kvllicnlas bis zu den zusammengesetztesten Formen eine un.unterbrochene Bildungsreihe dar. Zwischen den Absonderungsorga-nen der wirbellosen und Wirbeltiere läßt sich keine Grenze ziehen.