Band 
IV. oder Supplementband.
Seite
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(SeschlechdsVkrhLltiiiffe ii» Tbicrrciche. 328

gewiesen, und viele für geschlechtlos gehaltene Thiere zeigensich nun mit GeschlechtSwcrkzeugen versehen. Zu dieser Er.kenntniß hat die mikroskopische Untersuchung der innern Theileverhelfen; finden sich in einem drüsenähnlichen Organ oderin dessen Ausführungsgang Spcrmatozoen/ so wird man cöunbedenklich für einen Hoden erklären dürfen; so lassen auchsich die Eier von andern Zellen durch Keimbläschen und Keim-fieck unterscheiden. S- sot, Z. n, schaue ein: Bei den männ-lichen Geschlechtsorganen hängt sehr allgemein der Auöfüh-rungSgang (oder Samenleiter) mit dem Bildungsorgan (Ho-den) in continuo zusammen, nur die Cyklostomen und Aalemachen eine Ausnahme, indem der Same aus dem Hoden in dieBauchhöhle fließt, und aus dieser durch einen am After mün-denden, sehr kurzen Ausführungsgang austritt. Bei demweiblichen Geschlechtsorgan ist dieses vorzüglich nur bei denGastrozocn, Thorakozoen, mit Ausnahme von Lclnnoi-Il^neliu»und den meisten Gräthenfischen CuvierS der Fall; bei letzter»bilden sich die Eier an der Innenwand der hohlen Eicr-schläuche, welche unmittelbar in die Eileiter übergehen; invielen Gräthenfischen und den Cyklostomen fehlt ein Eileiterund die in die Bauchhöhle gefallenen Eier treten durch Bauch-spalten aus; bei den Stören gelangen sie aus der Bauchhöhlein die Harnleiter. Bei den Plagiostomen und den drei obernKopfthierklasscn ist ein langer, mit dem Eierstock nicht zusam-menhängender Eileiter vorhanden. S. 50 », Z. 2s streiche dennun folgende» Satz bis S. 505 Z. 4 und schalte dafür ein: Beimanchen Polypen hat man aber wirklich innere Geschlechtsor-gane entdeckt, und zwar Hoden und Eierstöcke in einem Jndi-viduum vereinigt oder an zwei vertheilt. Bei den Seeneffeln,^ctiilia, finden sich nach R. Wagner neben Eierröhrcn schonHoden; bei Veretilliim und ^lo^onium sind nach Erdl alleIndividuen eines Stockes entweder Männchen oder Weibchen;die Beschreib, der Eicrstöcke der Minien v Teale s. in Fror.N. N. 158. (Dort wird auch über die wurmförmigcn Fädengesprochen, welche-an diese Eicrstöcke befestigt sind, und selbst ausdem Leibe geschnitten noch deutlich wurmartige Bewegung zei-

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