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IV. oder Supplementband.
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Bildung der gähne. Beutelknochen. AH1

ten Winkeln auStrrtenden Zweige in abgeplattete Höhlen über;die ganze Schmelzsubstanz wird nur von kleinen kalkführcnden Roh.ren eingenommen. Die Markkanälc werden von konzentrischenSchichten umhüllt/ die von einem dichten/ meist sehr feinen Netzkalkführender Rübrchen durchsetzt sind. Die gahnbildung derSqua-len und vieler anderer Fische repräsentirt die Anfangs, oder wu»zeiförmige Periode der Zahnentwicklung beim Menschen und denHähern Thieren; cS findet aber bei jenen keine beutelförmtgeund keine Durchbruchsperiode statt/ weil die den Zahn erzeu-gende Warze in keine Kapsel eingeschlossen ist. Hat der Zahn durchKalkablagerung hinlängliche Festigkeit erhalten/ so schiebt er stchallmälig aus der durch die Lhekalfalte der Schleimhaut gebildetenschützenden Scheide hervor. Die Entwicklung des Zahns erfolgtsowohl bei den Haien als Säugcthieren nicht durch AuSschwitzungaus der Substanz einer schon vorhandenen Zwiebel/ sondern durchAblagerung in derselben. Die Zähne entstehen durch Umbildungeiner Zwiebel/ nicht durch AuSschwitzung an deren Oberfläche/durch ZntuSsu Szeptio», nicht durch Juxtapositio n. Beineuem Zahnen müssen sich neue Zwiebeln bilden, was bei den Haienin der gefäßreichen Schleimhaut am UmschlagSwinkcl der Thekal.falte auf der Furche längs der Kieferbasis geschieht. Von dieserStelle rückt der allmälig verhärtete Zahn stufenweise bis zum Kie.ferrand vor/ und nimmt die Stelle des ausgefallenen ein. Nichtdurch AuSschwitzung/ sondern nur durch Ablagerung von Kalksalzenin den Röhren und Zellen der Zahngewcbe läßt sich die Bildungder -eiligen und rührigen Struktur der Elfenbein, oder Knochen-substanz der Zähne auch beim Menschen und den Säugethieren er.klären; daß der schon verkalkte und der noch fleischige Theil nurschwach zusammenhängen/ spricht nicht dagegen. Wie der Zahn,so bildet sich auch der Knochen durch Verkalkung der ursprünglichenMuttermasse; der Zahn verknöchert aber centripctal / der Knochencentrifugal. Auch chemisch sind Elfenbein und Knochen einerlei,änn. «I. sc. ost. nouv. se'r. Oci. <839. Ueber die Zähne der Fisches,noch ?»rreil bist. vkbiitisb lisk. l, 8g. Die Erneuerung der Fischjähn«scheint nach N. periodisch stattzufinden; der neue Zahn wächstzuweilen unter, neben, hinter oder vor dem alten hervor, welchernicht abgenutzt wird, sondern sich vom Anhefkungspunkte ablockertund abfällt. — Hesse weist nach, daß dieZähnc des SchnabeltbiereSin der Struktur große Ähnlichkeit mit den Wallfischbarten undmit den Hufe» babcn. S. dessen Jnauguraldiss.: 6° unßuisrum,

bariiss bslöeasa, üeutium ornitbor. eornoor. zionilio/i struct. Nerol. t83g.

Mayer (in Bonn) behauptet, die sogenannten Beulelknoch enoder besser, beweglichen Ueber-Schamknochen seien Treibbeinr desHarns; alle Brutelthiere haben die Eigenschaft, ihren Sinkenden