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IV. oder Supplementband.
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Formen des KopfskeletS. Bewegungsorgan«. 343

und Schädel, wie bei den Knorpelfischen, einander am wenigstenadäquat sind z beim Menschen, wo beide sich vollkommen decken unddie Schädelkapsel als ein getreuer Abdruck der äußern Form desGehirns betrachtet werden muß, ist der Schädel mit den Kinnladenund mit den zwischenliegenden Knochengruppen aufs harmonischsteverbunden So dient das Verhältniß des Schädels zu den Kiefernals der gerrcueste Ausdruck für den Typus des KopfskeletS über«Haupt, und alle verschiedenen Formen des knöchernen Kopfs sindzwischen dem Kopf des Menschen und der Knorpelfische, als zwischenden zwei Extremen der Bildung eingeschlossen. ES erhellt aber ausder ganzen bisherigen Betrachtung, wie wenig sich die Kopfformender einzelnen Wirbelthterc in eine lineare Ordnung zwängen lassen,und wie die Ostcologie deS Kopfs keineswegs die Aufstellung einerabstrakten Thierreihe begünstigt. Auch die beiden Extreme der Bil-düng, welche wir im Menschen und in den Knorpelfischen finden,unterscheiden sich nicht durch «in Plus oder Minus der Vollkommen«heil, sondern dadurch, daß die Chondroprerygier auf andere Typen,nämlich auf die wirbellosen Thiere hinweisen, daß aber der Menschdie wesentlichen Charaktere des WirbelthiertypuS in sich am reinstenund konzentrirtesten darstellt. Wir können hier wohl anführen, wieerst im Menschen die Glieder der Jochbogengruppe, der Gaumen»bogen und Kiefergruppe stch den drei Ringen deS Schädels bei - undunterordnen, während bei den andern Wirbelthieren jede von denverschiedenen Gruppen des Kopfs stch mehr oder weniger nach ihrereigenen Weise und in relativer Unabhängigkeit von den andern ent-wickelt. Darum find auch alle Vergleichungen des Kopfs mit demübrigen Skelett vorzüglich am menschlichen Kopfe zu prüfen, undnachdem der Schädel ziemlich gut mit den Wirbelkörpern undihren Hintern Bögen verglichen worden ist, fragt eS stch nun vor-züglich. welchen Gliedern deS übrigen SkeletS die Jochbogen, Gau-menbogen und Kicfergruppe analog seien."

S. 5rs. Bewegungsorgan«, Lit. D'Alton, Beschreib,d- MuSkelsystemS eines bivin-tu-, in Müllers Arch. t8Sä.

Ed. d'Alton üu »lrißum inureulir. Halse > 887 . 8 . 8 —lt verbessere also:

Anziehung und Abstoßung sind die Grundformen aller Bewe-gung; im thierischen Körper erscheinen sie theils als Nähe-rung und Entfernung der kleinsten Theilchen, Molekularbewe-gung, oder als Fortbewegung von festen und flüssigen Körpern,oder als sogenannter Stoffwechsel, oder als Schwingungenmikroskopischer Wimpern, sogenannte Flimmerbcwegung, oderendlich als Zusammenziehung und Ausdehnung der Muskel-fasern, welche Längenfasern, KreiSfasern, in sich zurücklaufende