Band 
IV. oder Supplementband.
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332 Achte» Buch. Don d. Organismen d. Sensibilität r«.

mal accessorische Fäden zum Apparat. Größere Zitteeale besitzen bis2 Zo Nervcnstämme jederseitS/ was aber nicht wunderbar ist, da sichauch in den Schwanztheil des Sä'ulenmuSkelS allein so viele Nucken»markSnerven begeben wurden. Sowohl in den seitlichen als im un»paarigen Organ bleiben viele Primitivfasern; die übrigen tretendurch sie hindurch und versehen die Haut. Man könnte glaube«/daß im Zitteraal das Rückenmark Centralorqan für den elektrischenApparat wäre; dieses ist aber nicht der Fall/ das Rückenmark un-terscheidet sich auch durch gar nichts Besonderes; sondern auch hierfindet man wieder im Gehirn besonders stark entwickelte elektrischeLappen. Diesen lehtern entspricht die Keule der Rautengrube desMenschen und der andern Thier«/ namentlich die Umgebung dersogen, grauen oder runden Erhabenheit/ wo man selbst beim Men-schen re. einzelne besonders große und dichte centrale Nervenkörperfindet- Soll nun diese Gegend clektr. Centralorgan werden/ sovergrößern und vermehren sich diese centralcn Nervenkörper unge-mein. — Beim ZilterwelS/Ak->Ii>xi-ruruseIcci,-i<-i»s, sind nach Dalen-ciennes unter der Haut zwei runia-e vorhanden/die erste vonschwammiger Beschaffenheit ist an ihrer innern Fläche mit einersilberglänzenden faserigen Aponeurose gefüttert/ mit welcher dasschwammig« / aus dünnen/ durch andere Blättchen gebildete Ge-webe fest zusammenhängt und erstreckt sich von der Stirn und denKiemen bis zum letzten Strahl der Afterfloße. Unler ihr zeigensich die starken Gefäß» und Nervensiämmchen/ deren letzte die Avo-Neurose durchsetzen und sich in die feinsten Nervenfäden auflösen.Diese lunic» mit ihrer Aponeurose hält ValencienneS für den we-sentlichsten Theil der elektrischen Batterie des Fisches. Unter die»ser runic» liegt eine zweite auf den Muskel«/ welche von Nudolphifür einfach gehalten, sich durch Maecratjon in wenigstens « durchZellgewebe von einander geschiedene Blätter trennen läßt- DasGanze wird wie beim Zitterrochen und Zitteraal von den Zweigendes 8. Paares durchseht, ^nn-t. 6. »c, nsl- 2 . »<!i. Oct. izlg N- /tectnvc,öl» !Ulis- ö'lii'rt. nat. iirr. i. 2 . »8ki. Die elektr. Organe von ll'e-trväon electeicu» und Tocliiurus elc. kennt man nicht. Phinobatuz electr.will Valentin gar nicht als elektr- Fisch gelten lasse»/ weil wederer/ noch Rudvlphi ein elektr. Organ bei ihm finden konnten. —Valentin (in Wagners Handwörterbuch der Physik Art. Elektrizi-tät/ S. 27a ) meint/ daß wir außer den elektrischen Fischen mitSicherheit kein elekrischeS Thier kenne«/ und berührt dann Marc-grav'S unverbürgte Nachricht von der elektr. sowie Barrels

amerik. großen elektr. Schmetterling rc- ES scheint/ daß folgendeAngabe WienholtS ganz vergessen worden ist/ weßhalb ich sie hieranführe. Ein Freund Wienholt'S erzählte ihm : „ Daß er vonAale»/ die er gefangen/ nicht selten einen äußerst empfindlichen Stoß