Funktionen der elektr. Fische.
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entsteht von den elektrischen Lappe» , durch die centralen und per»-pherischen elektrischen Nervenprimilivfascrn eine centrifugale Strö-mung des NervenstuidumS Dieses tritt dann a» den EndplexuS derelektrischen Nerven in den entsprechenden Theilen deS elektrischenOrgans (innerhalb der Sepia desselben) aus, bildet das fehlend«Element, vervollständigt die Baiterie und setzt sie in den Stand,sogleich u. so lange d. AuStritt deS NervenstuidumS dauert, unter dengenannten geeigneten phystkal. Voraussetzungen thermisch, magnetisch,chemisch u. physiologisch zu wirken." Nach Valentins Ansicht sind dieesektr. Organe keine zusammenhängende Batterie, sondern nur eine sehrgroße Zahl von Partialkettcu (durch dieGrundmembranen d. Sepia iso»lirten), galvanischen Kästchen, die wieder in isolircnde größere Kästchen(die aponeurot. Scheidewände) eingeschlossen sind. Das im Momenteder Entladung ausströmende Nervenfluidum wirke nun leitend, setzedie Partialkeiten in Verbindung und verwandle sie zu einer schlagen-den Batterie; mit dem Aufboren der Nervenstrvmung kehren siewieder in den isolirtcn Zustand zurück. (Die elektrische Spannungjeder einzelnen Partialkette ist für die Wahrnehmung verschwindendklein; bedenkt man aber, daß der elektrische Apparat eines Zitter-rochen von nur ti>/z" Länge nach Valentins Berechnung 72,§ Quadrat-fuß , -er eines noch nicht ^ langen Zitteraales 57->„z QuadratfußContaktfläche darbietet, so erklären sich die gewaltigen Wirkungen,welche sicher noch größer wären, gienge nicht ein Theil durch dasden Fisch umgebende Wasser verloren ) — Ein Aufs. von Lethebyin d. honst, älest. Oit». ihu». t8l2 bietet nichts Neues dar.— Die meistenPhysiker halten die Kraft der Ziuersische mit der Elektrizität füridentisch, so Faraday, Becquercl u. A. Matlcucci hingegen willdurchaus keine Analogie der elektrischen Organe der Zittersische mitgalvanischen Säulen, Drahtsviralen und Batterien zugeben, und hältdie elektrische Entladung der Zittersische der Muskelkontraktion analog.Noch ganz neuerlich (s. Lompr. rc»st st st« I'^cnst. 2ä. 4vr,lsuchte er den ParalleliSmuS zwischen der Funktion der elektrische»Organe des Zitterrochens und der Muskelkontraktion durch neueVersuche zu erweisen. Beide unterliegen nach ihm denselben Gesetzen;die Nerven des elektrischen Organs sind von den übrigen Nerveneben so verschieden, wie die Nerven der Sinne und die Hintern und»ordern Wurzeln der Rückenmarksnerven. — M. behauptet mit Savi,daß große Aehnlichkeit in den elektrischen Organen der Zitteraaleund Zitterrochen herrsche. Bei Durchschncidung deS Organ- deSZitterrochens sieht man Säulen, die durch aponeurotische Wändevon einander geschieden und einerseits an die Rücken-, anderseitsan die Bauchhaut befestigt sind. Diese beiden Enden jeder Säulelind während der Entladung ungleichnamig elektrisch. Spaltet manden Zitteraal vom Kopf bis zum Schwanz, so sieht man im elektri,