Band 
IV. oder Supplementband.
Seite
364
JPEG-Download
 

384 Achtes Buch. Von d> Organismen d. Sensibilität rc.

sehen Organ dieselben Säule», wie in dem des Zitterrochen«; alleinbeim Zitteraal endigen st«, weil parallel nach der Länge des Körpersgeordnet, am Kopfe und am Schwänze. Nach Faradav finden sichnun die beiden ungleichnamigen Elektrizitäten beim Zitteraal amKopfe und am Schwänze; die Enden der Säulen der elekrr. Organerepräscntiren daher bei beiden Thieren die beiden Pole. Nach Mal«reucet und Zantedeschi fühlt man, wenn der Zitterrochen nochkräftig ist, die Entladung an jeden, Punkt des Körpers, welchenmap berührt; mit abnehmender Lebenskraft beschränkt steh die Regionder fühlbaren Entladungen auf die den elektrischen Organen ent.sprechenden Stellen. Eine beliebige Richtung soll der Fisch seinerEntladung nicht ertheilen können, aber ste verbreite stch in außer-ordentlichem Umfang. Legt man das Gehirn des lebenden Fischeslos, so ik die einzige Portion/die man nicht beseitigen kann, ohnedaß die elektrische Entladung für imme^ aufhört, der von Matteuecientdeckte elekt. Lappen jeder Seite, eine Anschwellung des verläng.Marks, aus'welcher die Nerven des 5. und 8rcn Paares entspringen.

rc»,1. etc, 28. März 1842. Durchschntidung und Unterbindungder zu den elektrischen Organen gehenden Nerven hebt die Entladungs-fähigkeit auf, nicht aber Durchschneidung des Rückenmarks und ver-längerten Marks, weil die elektrischen Nerven ober diesen, aus denelektrischen Lappen entspringen (Malten««). Dcrgk. noch,

Irsits ü. pilsnoen, cleclrv-xhz'sioi. «I. »nim. j,ar b>I»ltcucci; ruivi <1,rech. ,nsz. », l. Lzirt, nerv. er ». I'orgLuc eioct. äc la t»ei>ilie. ?sr. 1844.

S S80. Verdauung. Eberle, üb. d. Physiologie derVerdauung. Würzb. 1834. Ueber d. Wesen der Verdauung s.Gchwann in Mull. Arch. I83S. Ucb. künsil. Verdauung -. geron-penen Eiweißes Müller u. Schwann, >b>ü. Pappenheim,zur Aenntn d. Verdauung im gesunden u. kranken Zustande. Chkm.Abthcil. Breslau. 1839. Bo ussing aulk, üb. d. Nahrung d.Thiere in ^nn» <1. -c. nur. zmo I. (Mehr physiol.-ökonom.)Eine große Arbeit vonD u vernoy üb. d. Nahrungssaft, seine Behckl.ler, Beweg, bei sämmtl. Thieren findet man in ünn. <1. er. I8ov.et vec. 1839- — S. 580, Z. >2 v. u. schalte ein: Alles scheint zurNahrung dienen zu können, was in den thierischen Flüssig,keiten austösbar und von ähnlicher chemischer Konstitution ist,wie die Thiersubstanz. S. ->8i, Z. « füge als Anm. b,i: Ma-

gen die theilt die NahrnngSmiUel in stickfioffreiche, Pflanzeneiweiß,Kleber, Fungine, thierische Gallerte, thierisches Eiweiß, Käse- undFaserstoff rc. und fiicküoffarmc oder siickfiofflose, z. B. Stärke,Gummi, Pflanzeiischlcim, Pflanzcngallcrte, Zucker, vcgctabil. Fette,Oele, Butter, süße und säuerliche Früchte. Fleischfressende Thiereund der Mensch könnt» von stickfiofflosen Nahrungsmitteln nicht